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  Klimaschutzfonds Wedel e.V.

Gegründet am 20. November 1996

      im Hause Stadtwerke Wedel GmbH     |     Feldstr. 150, 22880 Wedel
      E-Mail:   |   URL: www.klimaschutzfonds-wedel.de

Zur besseren Lesbarkeit nutzen wir in unseren Texten meist nur die männliche Form,
grundsätzlich sind jedoch immer gleichberechtigt beide Geschlechter gemeint.

Kohlendioxyd: Klimaschädliches "Gas"
als Rückstand bei der Verbrennung fossiler
Energieträger (Öl, Kohle, etc.)
Handelbare EU-Rechte, CO2 (und anderes)
in die Luft freisetzen zu dürfen
Mehr bei Wikipedia -> Emissionsrechtehandel
Erneuerbare-Energien-Gesetz: Soll die Erzeugung
regenerative Energie voranbringen und garantiert
diesen feste Einspeise-Vergütungen
Intergovernmental Panel on Climate Change,
auf deutsch Klimarat, wissenschaftliches
zwischenstaatliches Gremium der Vereinten
Nationen (UN), bestehend aus: Regierungen
und Wissenschaftlern aus der ganzen Welt als
Autoren und Gutachter
Kreditanstalt für Wiederaufbau
vergibt günstige Kredite für
energetische Sanierungsmaßsnahmen
und andere Klimarelevante Investitionen
light-emitting diode, deutsch Licht-emittierende
oder Leuchtdiode
Photo-Voltaik = Strom-Erzeugung aus Sonnenlicht Wedeler Klimaschutz und
Energiespar -Treff
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit nutzen
wir die gebräuchliche (meist männliche)
Form. Gemeint sind beide Geschlechter
gleichberechtigt!
Das damit eingesparte Geld ging zu 50% an den
Schulträger (Stadt Wedel), die andere
Hälfte verblieb bei der Schule und kam damit
direkt den Schüler_innen zu Gute.
Gebäude von der Planung über die Nutzung
bis zum Abriss möglichst ökologisch zu nutzen
Luxmeter = Lichtstärke-Messgerät Das Projekt wurde initiiert, durchgeführt und bezahlt
vom Klimaschutzfonds Wedel e.V., hat also nur am
Rande mit der "Stadt Wedel" zu tun
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Rückschau

Themen

Jahresbericht (pdf)
PV-Förderung
2. Solarabend
Tag der Umwelt
Stromsparwettbewerb
Förderpreises
Fahrradtour
JRG-Projekt
Arbeit & Klimaschutz

Presse

Tageblatt (06.01.04)
Tag & Nacht (2004)
Abendblatt (03.02.04)
Tageblatt (10.02.04)
TIP (11.02.04)
TIP (08.09.04)
Abendblatt (04.05.04)
UeNa (04.05.04)
Abendblatt (28.09.04)
Tageblatt (29.09.04)
Tageblatt (15.10.04)
Tag und Nacht (Dez. 04)
Abendblatt (11.12.04)
TIP (29.12.04)

Rückschau 2004


29.09.04
Nun fördert der Klimaschutzfonds auch Photovoltaik
Der Vorstand des Klimaschutzfonds Wedel e.V. hat rechtzeitig zum 2. Solarabend die Erweiterung der Förderung für Wedeler Nutzer der Sonnenenergie beschlossen. Wedeler Bauherren können in Zukunft auch für die Neuerrichtung einer Photovoltaikanlage zur solaren Stromerzeugung einen Förderzuschuss des Klimaschutzfonds erhalten.

Mit dem seit kurzem gültigen neuen Energieeinspeisegesetz gibt es für die Stromerzeugung durch Photovoltaik eine verbesserte Einspeisevergütung von 57 ¢ pro Kilowattstunde für kleinere Anlagen. Andererseits sind aber keine staatlichen Investitionskostenzuschüsse mehr vorgesehen. Da die Investoren hier im Norden aber doch den Nachteil einer etwas geringeren Sonneneinstrahlung haben, erscheinen weitere Anreize zum verbreiteten Einsatz der Photovoltaik sinnvoll. Dies gilt vor allem für Wedel als langjährigem Standort von Entwicklung, Produktion und Anwendung von Photovoltaikmodulen. Der Klimaschutzfonds Wedel e.V. unterstützt daher ab sofort die Errichtung einer Photovoltaikanlage mit einem maximalen Zuschussbetrag von 500 Euro.

Diese neue Förderung ergänzt die schon seit einem Jahr geltenden Zuschüsse von ebenfalls maximal 500 Euro für Sonnenkollektoren zur Erwärmung von Brauchwasser. Diese Förderung wurde inzwischen dreimal ausgezahlt, wodurch die gesamte Solarthermiefläche in Wedel um über 10% vermehrt werden konnte. Nach oben, zum Seitenanfang


29.09.04
Zweiter Wedeler Solarabend war ein voller Erfolg
Zu seinem 2. Solarabend konnte der Klimaschutzfonds Wedel e.V. fast 40 interessierte Wedeler und auswärtige Gäste in der Integrierten Gesamtschule begrüßen. Im Foyer gab die Fa. Geosolar Auskunft über den Bau von Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung und Schautafeln des Klimaschutzfonds erläuterten den Einsatz von Sonnenkollektoren zur Brauchwassererwärmung. Christian Stenner von der AG "Besser Wohnen" gab Auskunft über energieoptimierte Baumaßnahmen und Wolfgang Heller von den Stadtwerken Wedel stand zur Energieberatung bereit.

Der Hauptteil des Abends wurde vom Energie-Staatssekretär Wilfried Voigt aus dem Wirtschaftsministerium in Kiel mit einem Referat über die "Perspektiven der Solarenergie in Schleswig-Holstein" bestritten. Herr Voigt skizzierte in seinem engagierten und unterhaltsamen Vortrag die Bemühungen der Landesregierung zur Förderung erneuerbarer Energien und die dabei erzielten Erfolge. Insbesondere bei der Windenergie ist Schleswig-Holstein inzwischen bundesweite Spitze und auch die Energieerzeugung aus Biomasse spielt eine immer wichtigere Rolle. Obwohl die Sonne nur an der Ost- und der Westküste so intensiv scheint wie in Süddeutschland, stellt ihre Nutzung aber auch bei uns eine wichtige Ergänzung der anderen erneuerbaren Energieträger dar.

Infolge früherer Förderprogramme sind in Schleswig-Holstein bis Ende 2003 etwa 6600 Solarthermie-Anlagen und etwa 1000 Photovoltaik-Anlagen gebaut worden. Inzwischen ist man zumindest bei der Photovoltaik von staatlichen Investitionskostenzuschüssen abgegangen. Dafür werden im Rahmen des neuen Energieeinspeisungsgesetzes die Stromerträge solcher Anlagen so gut vergütet, dass man mit dieser Technologie bei geeigneten Bedingungen Gewinn erwirtschaften kann. Für solar-thermische Anlagen gibt es allerdings weiterhin Bundeszuschüsse zu den Investitionskosten. Staatssekretär Voigt betont, dass die Landesregierung in beiden Bereichen nicht an eine eigene Förderung denkt. Er weist auf die besondere Bedeutung lokaler Initiativen hin, wie sie der Klimaschutzfonds Wedel darstellt. Da eine direkte Förderung solcher Aktivitäten durch das Land aber nicht möglich sei, empfiehlt der Staatssekretär hier die regionale Vernetzung mit örtlichen und überörtlichen Akteuren zu verstärken.

Der Vorsitzende des Klimaschutzfonds Wedel e.V., Dr. Stephan Bakan, betonte die lange Tradition der Stadt Wedel in der Solarzellenproduktion und –nutzung. Er wies auch auf die vom Klimaschutzfonds schon seit längerem gewährte lokale Investitionsförderung für Solarthermieanlagen hin, die im letzten Jahr eine Zunahme der Kollektorfläche um über 10 Prozent in Wedel bewirkt hat. Neu ist ein entsprechender Investitionszuschuss bis maximal 500 Euro für den Einbau von Solarzellen zur Stromerzeugung in Wedel, wofür die Details unter www.klimaschutzfonds.wedel.de abzurufen sind. Solche Zuschüsse seien in Wedel zur Förderung der Solarnutzung nötig, da zum einen hier die Sonne doch etwas weniger scheine als vielerorts in Deutschland und zum anderen solche Förderungen auch in unserer Nachbarschaft gezahlt werden. Dr. Bakan bedankte sich abschließend bei Staatsekretär Voigt mit einem kleinen Geschenk und "drohte" ihm an, sein Angebot zur Beratung bei konkreten Projekten gerne anzunehmen und bei passender Gelegenheit zu nutzen. Nach oben, zum Seitenanfang


05.06.04
Sieben Empfehlungen zum internationalen Tag der Umwelt
Der internationale Tag der Umwelt am 5. Juni 2004 stand unter dem Motto steht: "Erneuerbare Energien - für Klimaschutz und Arbeitsplätze"

Der Klimaschutzfonds Wedel e.V. hat sich die Verbreitung des Klimaschutzgedankens und die Förderung konkreter Maßnahmen zum Einsatz erneuerbarer Energien in Wedel zum Ziel gesetzt. Daher empfehlen wir zum internationalen Tag der Umwelt am 5. Juni den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt die Beachtung folgender Vorschläge, die dazu beitragen können, das Klima zu schonen und Arbeitsplätze in Wedel zu fördern:
  1. Kaufen Sie mehr lokale Produkte: So frisch wie von den Wedeler Erzeugern direkt bekommen Sie Spargel, Obst und Beeren sonst nicht. Dafür brauchen Sie kein Benzin zu verfahren, und die Produkte müssen nicht über lange Strecken transportiert werden. Das erspart der Umwelt viel Kohlendioxid, hilft unserer Landwirtschaft und drückt nebenbei auch noch auf die Benzinpreise.
  2. Heizen Sie billiger: Es gibt viele Möglichkeiten Heizenergie und –kosten zu sparen. Im täglichen Leben reichen schon etwas niedrigere Raumtemperaturen oder verbessertes Lüftungsverhalten (Stoßlüften statt Dauerlüften) für erhebliche Einsparungen. Entscheiden Sie sich bei der nächsten Heizungssanierung für die besonders energiesparende Brennwerttechnik. Und verbessern Sie vor allem, soweit möglich und nötig, die Wärmedämmung Ihres Hauses - die wichtigste Energiesparmaßnahme überhaupt! Dafür gibt es zinsgünstige Kredite des Bundes, über die Sie die Stadtsparkasse und andere Wedeler Kreditinstitute gern informieren.
  3. Nutzen sie vermehrt die Wärme der Sonne: Sonnenkollektoren zur Wassererwärmung lohnen sich auch in unseren Breiten, da sie immer preiswerter werden und staatlich gefördert sind. Und wenn Sie den Einbau von Wedeler Fachfirmen erledigen lassen, spendiert Ihnen der Klimaschutzfonds Wedel e.V. noch mal bis zu 500 Euro. Fragen Sie unsere Stadtsparkasse oder andere Kreditinstitute in Wedel nach den günstigsten Finanzierungsbedingungen.
  4. Sparen Sie Strom im Haushalt: Jede unnötig verbrauchte Kilowattstunde Strom kostet Ihr Geld, das Sie sicher sinnvoller ausgeben können. Der Stromverbrauchswettbewerb des Klimaschutzfonds hat gezeigt, dass Wedeler Familien im Jahr mit weniger als 500 Kilowattstunden pro Kopf auskommen können. Wenn Ihr Verbrauch viel höher ist, sollten Sie einmal die Energieberatung der Stadtwerke Wedel GmbH (Telefon 04103-805102) anrufen und sich kompetent beraten lassen, wie Sie Ihre Stromkosten am besten verringern können. Und wenn Sie schon wissen, wie sie sparen können, dann beteiligen Sie sich doch an unserem Stromsparwettbewerb 2004, bei dem Sie attraktive Geldpreise gewinnen können. Die Teilnahmebedingungen finden Sie auf diesen Internetseiten.
  5. Betreiben Sie ein Solarkraftwerk: Die Sonne liefert auch in Wedel genügend Energie für die Stromproduktion auf dem eigenen Dach. Dass sich eine solche Investition auch finanziell rechnen kann zeigt die Photovoltaik-Anlage des Klimaschutzfonds auf dem Rathausdach, die jährlich Geld für unsere anderen Projekte abwirft. Seit Anfang 2004 gelten verbesserte Bedingungen für die Vergütung des eingespeisten Stromes durch die Stadtwerke Wedel. Auch die Beteiligung mit einem überschaubaren Anteil an größeren Anlagen ist in Wedel möglich (z.B. bei Solarplus Energieerzeugung).
  6. Schlagen Sie Förderpreisträger vor: Der Klimaschutzfonds zeichnet jedes Jahr junge Wedeler Bürger (unter 30 Jahre) aus, die etwas Besonderes für den Klimaschutz oder die Nutzung erneuerbarer Energie in Wedel getan haben. Wahrscheinlich kennen auch Sie pfiffige und engagierte Schüler, Fachhochschulstudenten, Auszubildende oder junge Arbeitnehmer in Wedeler Firmen, deren Einsatz durch einen solchen Preis anerkannt werden sollte. Schlagen Sie uns solche Jugendliche bis zum Jahresende für den Preis vor.
  7. Unterstützen Sie den Klimaschutzfonds Wedel e.V.: Zur Verstärkung unserer Mannschaft und zur Unterstützung unserer Klimaschutzziele suchen wir Mitstreiter, Spender und Sponsoren. Informieren Sie sich über unsere Ziele und Aktivitäten auf diesen Internetseiten, melden Sie sich elektronisch oder telefonisch bei uns.
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28.05.04
Klimaschutzfonds startet Stromsparwettbewerb 2004
Auch für das Jahr 2004 veranstaltet der Klimaschutzfonds Wedel e.V. einen Wettbewerb zum sparsamen Stromverbrauch. Anders als im Vorjahr, sollen diesmal die Teilnehmer gewinnen, die im Vergleich zum Vorjahr am meisten Strom eingespart haben. Zu diesem Zweck werden nach Ablauf dieses Jahres die Stadtwerke-Rechnungen 2003 und 2004 auf den Stromverbrauch hin verglichen und die größten Einsparungen ermittelt. Selbstverständlich wird die Personenzahl des teilnehmenden Haushaltes berücksichtigt und auch, ob elektrisch gekocht wird und ob die Warmwasserbereitung elektrisch oder auf andere Weise geschieht. Wieder wird es für die Sieger interessante Geldpreise geben, die im Rahmen der Jahreshauptversammlung 2005 übergeben werden. Nach oben, zum Seitenanfang


28.04.04
Klimaschutz-Förderpreises auf der Mitgliederversammlung
Zum ersten Mal in seiner Geschichte verlieh der Klimaschutzfonds Wedel e.V. am Abend des 28. April in einer öffentlichen Feierstunde eine Reihe von Auszeichnungen für Verdienste um den Klimaschutz in Wedel. Der Vorsitzende Dr. Stephan Bakan konnte dazu etwa 50 Bürger in der Bibliothek der IGS begrüßen, darunter auch den neu gewählten Bürgermeister Nils Schmidt, den stellvertretenden Geschäftsführer der Stadtsparkasse Artur Grond, den Schulleiter der IGS Antonius Soest und mehrere Vertreter der Ratsfraktionen. Vor allem aber hieß Dr. Bakan die anwesenden Schüler herzlich willkommen, für die die zu befürchtenden Klimaveränderungen ja im Laufe ihres Lebens zur Schicksalsfrage werden könnten.
Preisträger
Die Preisträger (Foto: Jörg Frenzel)


Nach einem kurzen Überblick über den Klimaschutzfonds und die Motivation für die Preisverleihungen lobte Dr. Bakan bei der Nachwuchsehrung den Einsatz von Schülern des Johann-Rist-Gymnasiums Wedel während der Projekttage im Frühjahr 2004 zur Verbesserung des Listenplatzes für Wedel in der Bundesliga der Solarstandorte. Lennart Gizik, Sebastian Grell, Niklas Koss, Johannes Leidner, Jan Marckmann, Matthias Nissen, Karsten Petersen und Jan-Henrik Schüter erhielten dafür je eine Urkunde und ein kleines Geschenk.

Die größte Auszeichnung des Abends stellte aber der Klimaschutz-Förderpreis dar, der an Martin Willimczik, Schüler der 10 Jahrgangstufe der IGS Wedel, verliehen wurde. Lehrer Peter Wessel wies in seiner Laudatio auf das besondere Engagement bei verschiedenen schulischen Aktivitäten zur Energieeinsparung und zur pfiffigen Nutzung von Solarenergie hin. Martin Willimczik hat sich dabei weit über die in der Schule dafür vorgesehene Zeit mit diesem Themenbereich befasst und ihn auch öffentlich bei verschiedenen Veranstaltungen vertreten. Dafür bekam er vom Klimaschutzfonds als Preis einen Scheck über 500 Euro ausgehändigt. Anschließend gab er mit einer professionell gestalteten Powerpoint-Präsentation einen eindrucksvollen Einblick in die von ihm verfolgten Schulprojekte und erläuterte den Gästen seine Idee einer Solartankstelle für den Pausenhof anhand des mitgebrachten Prototyps.

Publikum
Der Klimaschutzfonds Wedel fand großes Interesse
Nach einer Musikeinlage ging es weiter mit der Verleihung der Preise im Stromverbrauchswettbewerb 2003. Dr. Hartwig Ihlenfeld konnte hier über erstaunlich geringe Verbrauchswerte der drei Sieger berichten, die alle pro Kopf im Haushalt nur um die 500 kWh verbraucht hatten. Die Familien Kallauch (472 kWh, 1. Preis - 200 Euro, gestiftet und überreicht von der Stadtparkasse Wedel), Brinkop (490 kWh, 2. Preis - 100 Euro) und Nagel (521 kWh, 3.Preis - 50 Euro) erreichten diese vorbildlichen Werte durch eisernes Sparen bei allen Stromverbrauchern und vor allem durch regelmäßiges Abschalten von Geräten mit Standby-Schaltung.

Schließlich konnte Dr. Ihlenfeld auch noch einen Scheck über 450 Euro als Zuschuss zur neu gebauten solarthermischen Anlage an Herrn Michael Quast als ersten Empfänger dieses neuen Förderzuschusses des Klimaschutzfonds überreichen.

Dr. Bakan warb schließlich um weitere Mitglieder zur Verbreiterung und Stärkung der finanziellen Basis für zukünftige Klimaschutzaktivitäten, was spontan zu drei Neueintritten führte. Abschließend bedankte er sich beim Jugend-Holzbläser-Ensembles der Musikschule Wedel unter Leitung von Wolfgang Gutschke für den gelungenen musikalischen Rahmen der Veranstaltung. Die Feierstunde klang mit angeregten Gesprächen im Foyer aus.

Im Anschluss an die Feierstunde zogen sich die Mitglieder des Klimaschutzfonds Wedel e.V. zur Mitgliederversammlung in die Bibliothek der IGS zurück. Der Vorsitzende Dr. Stephan Bakan legte einen schriftlichen Jahresbericht 2003 vor, in dem als wesentliche Punkte die Entscheidung zur Einführung des Förderprogramms für solarthermische Anlagen und zur Vergabe eines Klimaschutz-Förderpreises sowie die Durchführung eines Wedeler Solarabends aufgeführt werden. Recht gut angenommen und in der Presse registriert wurden auch die aktuellen Aktivitäten wie z.B. ein Fachvortrag zur erfolgreichen "Initiative Arbeit und Klimaschutz" in Hamburg, die Erneuerbare-Energien-Fahrradtour und die Feierstunde vor der Hauptversammlung. Besondere öffentliche Aufmerksamkeit erreichte das Engagement für "Wedel in der Bundesliga der Solarstandorte". Der Energieverbrauchswettbewerb 2003 und der Energiesparwettbewerb 2004 finden beide gute Resonanz und helfen sicher mit, immer mehr Wedeler Bürger zu vermehrtem Stromsparen zu motivieren.

Die Publikation der Aktivitäten erfolgt inzwischen außer in der lokalen Tagespresse in der flächendeckend verteilten Hauszeitung "Tag und Nacht" der Stadtwerke Wedel GmbH sowie gelegentlich auch im flächendeckend verteilten Tageblatt Tip. Die Projektwoche zur Solar-Bundesliga hat sogar in die überregional vertrieben vierzehntägigen Fachzeitschrift der Solarbranche "Solarthemen" Erwähnung gefunden.

Für die zukünftige Aktivitäten ist neben der Weiterführung erfolgreicher Initiativen an eine Neuauflage des Wedeler Solarabend im Herbst sowie die gelegentliche Organisation von interessanten Fachvorträgen gedacht, an die Unterstützung neuer Solaranlagen, an das verstärkte Engagement in Richtung "Energetische Altbausanierung in Wedel", aber auch an die verstärkte Werbung um Mitglieder und Sponsoren und an eine verstärkte Vernetzung mit Klimaschutz-Einrichtungen der Umgebung.

Schließlich bedankte sich der Vorsitzende bei seinen Vorstandskollegen, den Mitgliedern des Fachbeirats und den Sponsoren für ihre engagierte Unterstützung der Arbeit des Klimaschutzfonds. Der stellvertretende Vorsitzende Dr. Hartwig Ihlenfeld ergänzte diese Ausführungen durch die Information über inzwischen einen abgeschlossenen und drei angenommene Förderanträge für solarthermische Anlagen Wedeler Bürger. Damit sei aber immer noch Luft für weitere Anträge vorhanden.

Im Bericht des Schatzmeisters legte Herr Kissig dar, dass die Finanzen gesund sind und im vergangenen Jahr die Einnahmen die Ausgaben deutlich überschritten haben. In diesem Jahr dürften vermehrte Veranstaltungen, die Auszahlung der Förderung für solarthermische Anlagen und evtl. neue Beteiligungen an Solaranlagen ein eher ausgeglichenes Ergebnis bewirken.

Nach einer längeren Aussprache mit Anregungen zu weiteren Aktivitäten mündete der positive Bericht der Kassenprüfer in eine Entlastung des Vorstandes. Schließlich wurde Herr Wolfgang Heller von den Stadtwerken Wedel einstimmig zum neuen Schriftführer gewählt. Nach oben, zum Seitenanfang


17.04.04
Fahrradtour durch Wedel am Tag der erneuerbaren Energien
Radtour
Durch die Feldmark
Radtour
Besichtigung des BHKW
Petrus war dem Klimaschutzfonds Wedel am Tag der erneuerbaren Energien (17. April) wohl gesonnen: Die Sonne, (nach dem Wind) die derzeit zweitwichtigste erneuerbare Energiequelle, gab ihr Bestes und ermunterte 20 BürgerInnen der Einladung zur Teilnahme an einer Radrundfahrt durch Wedel zu folgen. Von der Solar-Strom-(Photovoltaik-)Anlage des Klimaschutzfonds auf dem Rathaus ging es zu einer privaten solarthermischen Anlage im Moorweggebiet, zu deren Besichtigung die wagemutigen Teilnehmer über eine Leiter das Dach besteigen durften. Insgesamt sind in Wedel inzwischen 150 qm solcher Kollektoren für die Warmwassererzeugung installiert.
Radtour
Der Windrotor
Radtour
Verdiente Erfrischungen


Dann ging es an den ehemaligen Kiesgruben vorbei zum Blockheizkraftwerk der Stadtwerke Wedel am Krankenhaus. Dort wird neben Wärme auch Strom erzeugt, wodurch der Brennstoff besonders effizient und damit Klimaschonend genutzt wird. Schließlich ging’s zur Strom erzeugenden Windmühle am Tonnenhafen, wo Helmut Häuser von der Betreibergesellschaft uww (umschalten windstrom wedel) die Teilnehmer mit vielen interessanten Informationen über diese Anlage versorgte, die sich trotz des guten Wetters munter im Winde drehte.

Die gelungene Rundfahrt klang mit einem Klönschnack auf der von der Sonne noch gut gewärmten Terrasse im Sailor’s Inn aus. Nach oben, zum Seitenanfang


04.02.04
Projektwoche am JRG: "Wedel in der Solar-Bundesliga"
Im Projekt Nr. 51 hatten sich acht Schüler aus dem 7. und 8. Jahrgang des Johann-Rist-Gymnasiums vorgenommen, eine bisher unvollständige Liste der auf Wedeler Dächern installierten Solarkollektoren zur Brauchwassererwärmung so zu vervollständigen, dass die Stadt Wedel damit zu einem besseren Listenplatz in der Bundesliga der Solarstandorte kommt. Dazu machten sie sich zunächst schlau, wie unserem Klima durch erneuerbare Energien eigentlich geholfen werden kann und welche Energiequellen es da gibt.
Projektwoche des JRG
Die Projektteilnehmer
Projektwoche des JRG
Dieter Teising und Udo Möller


Herr Seggelke von der Umweltleitstelle zeigte den Schülern auf dem Dach des Wedeler Rathauses eine Anlage zur Stromerzeugung aus Sonnenlicht, die der Klimaschutzfonds Wedel e.V. dort betreibt. Der Unterschied zur direkten Erwärmung von Brauchwasser durch Sonnenstrahlung konnte dann sehr eindrucksvoll bei der Führung im Haus von Herrn Udo Möller in der Moorwegsiedlung besichtigt werden. Nachdem nun alle wussten warum und wonach gesucht wird, zogen die Schüler in kleinen Gruppen los um die ungeklärten Listeneinträge zu ergänzen. Leider wurden in der Kürze der verfügbaren Zeit nicht alle Hausbesitzer angetroffen, aber ein wesentlicher Teil der Liste konnte doch überarbeitet werden. Als man sich am letzten Tag zur Auswertung wieder traf, konnten immerhin 8 Anlagen mit insgesamt 56 qm Kollektorfläche als gesichert gelten. Dieses Ergebnis wurde dann über die Internetseite www.solarbundesliga.de eingegeben und wird dort in den nächsten Tagen zu einem vorrücken um über 10 Tabellenplätze bei der Gesamtwertung führen. Wie in der Fußball-Oberliga würde Wedel damit endlich knapp vor der Stadt Heide liegen.

Einige Adressen aus der vorliegenden Liste konnten wegen der knapp bemessenen Zeit leider noch nicht überprüft werden. Die Schüler fanden aber so viel Spaß an der Sache, dass sie dem in den nächsten Tagen weiter nachgehen wollen. Mal sehen ob dann sogar der Platz von Elmshorn in der Gesamttabelle gefährdet ist. Denn obwohl Elmshorn bei der reinen Photovoltaik-Wertung knapp hinter Wedel liegt, hat es in der Gesamtwertung wegen recht vieler solarthermischer Anlagen bisher noch die Nase vorne. Nach oben, zum Seitenanfang


28.01.04
Vortrag zur "Initiative Arbeit und Klimaschutz"
Projektwoche des JRG
Prof. Sandrock
Der Klimaschutzfonds Wedel e.V. hatte zu einem Vortagsabend im Sportrestaurant geladen zum Thema "Initiative Arbeit und Wohnen in Hamburg - ein Modell für Wedel?". Eine Reihe interessierter und sachkundiger Zuhörer, darunter Vertreter der Wedeler Handwerkerschaft und der neue Geschäftsführer der Stadtwerke Wedel, Mathias Wendel, nutzten diese Gelegenheit, sich von Dr. Matthias Sandrock von der Umweltbehörde Hamburg aus erster Hand über die erfolgreiche Klimaschutzinitiative informieren zu lassen.

Projektwoche des JRG
interessierte Zuhörer
Der Referent hob besonders die vermehrte Nutzung und Verbesserung der Wärmedämmung bei Altbausanierungen als vorrangige Maßnahme für wirksame Energieeinsparungen hervor und verwies auf zahlreiche gelungene Projekte in Hamburg. Hier liege zugleich ein weites Aufgabenfeld mit großen Arbeitsplatzreserven für die mittelständischen Handwerksbetriebe. Durch geeignete Kooperationsbemühungen, Öffentlichkeitsarbeit und Fördermaßnahmen ist es in Hamburg gelungen, wichtige Akteure im Baubereich zusammen zu bringen. Inzwischen bleiben unserer Umwelt als Ergebnis dieser Aktivitäten jährlich über 5000 Tonnen Kohlendioxid erspart.

In der anschließenden Diskussion wurde klar, dass die Verhältnisse in Wedel nicht viel anders sein dürften. Der Klimaschutzfonds Wedel wird daher diesen sehr wichtigen Aspekt der Klimaschutzförderung - neben dem Einsatz von regenerativen Energien - in Zukunft verstärkt zum Thema in Wedel machen. Nach oben, zum Seitenanfang