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  Klimaschutzfonds Wedel e.V.

Gegründet am 20. November 1996

      im Hause Stadtwerke Wedel GmbH     |     Feldstr. 150, 22880 Wedel
      E-Mail:   |   URL: www.klimaschutzfonds-wedel.de

Zur besseren Lesbarkeit nutzen wir in unseren Texten meist nur die männliche Form,
grundsätzlich sind jedoch immer gleichberechtigt beide Geschlechter gemeint.

Kohlendioxyd: Klimaschädliches "Gas"
als Rückstand bei der Verbrennung fossiler
Energieträger (Öl, Kohle, etc.)
Handelbare EU-Rechte, CO2 (und anderes)
in die Luft freisetzen zu dürfen
Mehr bei Wikipedia -> Emissionsrechtehandel
Erneuerbare-Energien-Gesetz: Soll die Erzeugung
regenerative Energie voranbringen und garantiert
diesen feste Einspeise-Vergütungen
Intergovernmental Panel on Climate Change,
auf deutsch Klimarat, wissenschaftliches
zwischenstaatliches Gremium der Vereinten
Nationen (UN), bestehend aus: Regierungen
und Wissenschaftlern aus der ganzen Welt als
Autoren und Gutachter
Kreditanstalt für Wiederaufbau
vergibt günstige Kredite für
energetische Sanierungsmaßsnahmen
und andere Klimarelevante Investitionen
light-emitting diode, deutsch Licht-emittierende
oder Leuchtdiode
Photo-Voltaik = Strom-Erzeugung aus Sonnenlicht Wedeler Klimaschutz und
Energiespar -Treff
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit nutzen
wir die gebräuchliche (meist männliche)
Form. Gemeint sind beide Geschlechter
gleichberechtigt!
Das damit eingesparte Geld ging zu 50% an den
Schulträger (Stadt Wedel), die andere
Hälfte verblieb bei der Schule und kam damit
direkt den Schüler_innen zu Gute.
Gebäude von der Planung über die Nutzung
bis zum Abriss möglichst ökologisch zu nutzen
Luxmeter = Lichtstärke-Messgerät Das Projekt wurde initiiert, durchgeführt und bezahlt
vom Klimaschutzfonds Wedel e.V., hat also nur am
Rande mit der "Stadt Wedel" zu tun
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Rückschau

Themen

Jahresbericht (pdf)
WKSET Nr. 1
Bakan bleibt Chef
Energietage

Presse

Wedel-Schulauer (22.04.09)
Wedel-Schulauer (30.04.09)

Rückschau 2009


15.11.09
Wedeler Klimaschutz- und Energie-Treff erfolgreich gestartet
Der Vorsitzende des Klimaschutzfonds Wedel, Dr. Stephan Bakan, konnte zur ersten Auflage des Wedeler Klimaschutz- und Energie-Treff am 12. November fast 20 Vereinsmitglieder und interessierte Gäste aus Wedel und der näheren Umgebung im Sportlertreff an der Bekstraße begrüßen. Er stellte zu Beginn den Klimaschutzfonds als Verein und seine Aktivitäten vor und erläuterte die Idee hinter der neuen Veranstaltungsreihe, die zukünftig regelmäßig jeweils zur Quartalsmitte stattfinden soll.

Einerseits sollen damit die Vereinsmitglieder Gelegenheit bekommen, sich auch außerhalb des etwas formalen Rahmens der Mitgliederversammlung zu treffen und ihre Meinungen und Erfahrungen zu allen Klimaschutz-Themen auszutauschen. Gleichzeitig soll damit aber auch der interessierten Öffentlichkeit die Beteiligung an diesem Gedankenaustausch ermöglicht und die Chance zur Information durch erfahrene Mitbürger gegeben werden. Natürlich könne diese Runde weder eine Energieberatung ersetzen noch passende Antworten auf alle Fragen garantieren, aber die Chance auf wichtige Tipps und Informationen seien doch recht hoch.

Die Anwesenden nahmen die Gelegenheit auch gleich wahr, um zum Beispiel zu hinterfragen, was man denn als Bewohner einer kleinen Stadt wie Wedel zum großen Problem des Klimaschutzes beitragen könne. Dr. Bakan wies darauf hin, dass gerade wegen der Größe des Problems und unserer gemeinsamen Verantwortung für die Zukunft unserer Kinder alle Menschen, und daher auch die Wedeler, ihren Anteil an der Vermeidung von übermäßigen Klimabelastungen leisten müssten und könnten. Auch viele kleine Beiträge könnten zu großen Erfolgen führen und vor allem deutliche Signale für Andere setzen.

Nach dieser Auftaktrunde begrüßte der Vorsitzende die Wedeler Architektin Frau Kitty Opitz, die sich bereit erklärt hatte, Fragen zum energieeffizienten Bauen und zur energetischen Sanierung zu beantworten. Frau Opitz, die bei den Wedeler Energietagen mitgewirkt hat und u.a. als Expertin für den Bereich Energie und Umwelt an der Erstellung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) für Wedel beteiligt ist, wies zu Beginn auf das enorme Energiesparpotential im Wedeler Haus- und Wohnungsbestand hin. Während im Geschoßwohnungsbau schon vielfältige Sanierungsarbeiten gemacht oder in Gange seien, gäbe es bei den vielen älteren Ein- und Zweifamilienhäusern einen regelrechten energetischen Modernisierungsstau. Hier würden häufig auch schon kleinere Maßnahmen erhebliche Energie- und damit auch Kosteneinsparungen erbringen. Neben der Dämmung von ungenutzten Spitzböden würde vor allem die Heizungsmodernisierung mit dem Einbau von Gasbrennwertöfen große Wirkung auf den Energieverbrauch zeigen. Auch die Wärmedämmung der Außenwände sei empfehlenswert, auch wenn sie sich in der Regel doch deutlich langsamer amortisiert. Da könne die Absenkung der Innenraumtemperaturen effizienter sein, wo man schon mit 1°C weniger Raumtemperatur 6% an Heizungskosten sparen kann.

Danach gab es viele Fragen aus allgemeinem und persönlichem Interesse, wie z.B. die nach dem Sinn des Gebäudeenergiepasses, der Einsatztauglichkeit von Luftwärmepumpen oder den Möglichkeiten zur Wärmedämmung eines Altgebäudes mit Doppelziegelwand durch Einblasen von Dämmstoff in den Trennspalt zwischen den beiden Wänden. Nach oben, zum Seitenanfang


02.05.09
Stephan Bakan bleibt Chef der Klimaschützer in Wedel
Stephan Bakan stellt sich wieder der Verantwortung. Eigentlich wollte der Vorsitzende des Wedeler Klimaschutzfonds nach sechs Jahren auf diesem Posten einen Schlussstrich ziehen, jedoch war niemand anderes aus der 43 Personen zählenden Mitgliederschaft willens, die Arbeit zu übernehmen. Ich mache das mit schaumgebremstem Enthusiasmus, aber Routine hilft bekanntlich, und die anderen Vorstandsmitglieder sind ja sehr aktiv, so Bakan.

Gleich mehrere "Duftmarken" hat der Verein gesetzt, um Bürger zum Umdenken in punkto Energieverbrauch und in Richtung nachhaltigen Verhaltens zu bringen. Große Aufmerksamkeit bekamen die "Wedeler Energietage", die unter der Federführung des stellvertretenden Vorsitzenden Michael Koehn zum zweiten Mal veranstaltet wurden. "Neben der allgemeinen Informationsverbreitung konnten viele Handwerker und Gewerbetreibende Aufträge gewinnen", so Bakan. Sein Stellvertreter Koehn strahlte, als er im Rahmen der Jahreshauptversammlung im "Isis Chamäleon" die Preise für die Teilnahme an einem Gewinnspiel überreichen konnte. Walter Eichsteller, der Gewinner eines Gutscheines über 700 Euro für ein Elektro-Großgerät, freute sich so sehr, dass er gleich dem Klimaschutzfonds beitrat. Ein Notebook, Energieberatungen und Dynamo-Radios waren weitere Belohnungen fürs Mitmachen.

Der Verein teilte weitere Wohltaten aus. Der Bau von drei Photovoltaik- und gleich 28 Solarthermieanlagen wurde im abgelaufenen Jahr gefördert - insgesamt 4500 Euro hat das gekostet. Sie speisen sich aus den Mitgliedsbeiträgen und Spenden ebenso wie aus dem Ertrag der Solarstromanlage auf dem Dach des Rathauses. Die wachsende Sensibilität für hohe Energiepreise sorgt dafür, dass der Trend bei den Förderanträgen anhält.
Artikel von Jörg Frenzel, Hamburger Abendblatt/PZ Nach oben, zum Seitenanfang


23.03.09
Einsparpotenziale gibt es in jedem Haus
"Wir wollen etwas gegen den Klimawandel unternehmen", sagte Organisator Michael Koehn während der Eröffnung der zweitägigen Energiespar-Messe in der TSV-Halle.

"Alles über Energiesparen erfährst du hier." Das Motto der Wedeler Energietage war gleichzeitig Programm. Mehr als 30 Unternehmen aus der Rolandstadt und der näheren Umgebung gaben am Wochenende Antworten auf Fragen rund um Einsparpotenziale im Haushalt. Und die Resonanz auf die zweite Auflage nach ihrer Premiere vor einem Jahr war riesengroß; Mehrere tausend Besucher strömten an den beiden Messetagen zur Sporthalle des Wedeler TSV an der Schulauer Straße.

Michael Koehn, stellvertretender Vorsitzender des Klimaschutzfonds Wedel, der die Energietage ausrichtete, eröffnete am Sonnabend Vormittag gemeinsam mit Bürgermeister Niels Schmidt sowie Vertretern der Sponsoren (Stadtwerke, Stadtsparkasse, Lüchau Bauzentrum und Umweltlotterie Bingo) die Veranstaltung. "Wir wollen etwas gegen den Klimawandel unternehmen", betonte Koehn.

Ob Beratung über die Planung und Finanzierung von Baumaßnahmen, Tipps für das Verwenden der richtigen Dämmstoffe, Informationen über Solartechnik und Heizung sowie andere wertvolle Hinweise in Sachen Energieeinsparung - die Experten standen den Besuchern stets Rede und Antwort. Mitarbeiter der Stadtsparkasse etwa informierten unter anderem über den Energieausweis für bestehende Gebäude, der im vorigen Jahr eingeführt wurde. Damit wird die Qualität eines Gebäudes aus dem Blickwinkel des Energieverbrauchs sichtbar gemacht - eine wichtige Informationsquelle für Käufer und Mieter.

Am Stand der Stadtwerke luden Mitarbeiterinnen nicht nur die jüngsten Besucher zum kreativen Schaffen am Mal-Tisch ein, sondern riefen außerdem zu einem Ideenwettbewerb auf. Gesucht wurden die besten Energiespartipps, egal, ob praktisch, lustig oder vollkommen außergewöhnlich. Unter allen Teilnehmern wurden attraktive Preise verlost: ein Wellness-Wochenende in einem Hotel, eine Zehner-Tageskarte für die Badebucht Wedel sowie zehn Mal 100 Kilowattstunden Energie.

Schüler des Johann-Rist-Gymnasiums präsentierten ihr Projekt "Hilfe für Nicaragua". Gemeinsam mit Medizinstudenten fliegen die Pennäler im Juni nach Nicaragua, um in der Atlantikregion des Entwicklungslands eine solarbetriebene Medizinstation aufzubauen. Dafür haben die Schüler ein Modul entwickelt, das die Kühlung von wärmeempfindlichen Medikamenten sowie eine elektrische Grundversorgung für medizinische Geräte sicherstellen soll.

Auch die bei der Messe vertretene Kunst beschäftigte sich mit dem Thema Umwelt: "MAX II", Maler aus Quickborn, der zurzeit in der Wedeler Stadtbücherei ausstellt, zeigte einige seiner Werke, darunter das Bild mit dem Titel "War es nicht auch deine Welt?" Bei einer Rallye konnten sich die Besucher an mindestens sechs Ausstellungsständen ihren Besuch auf dem Flyer der Veranstaltung mit einem Stempel quittieren lassen. Als Preise wurden ein Elektrogroßgerät, ein Laptop sowie Energieberatungen verlost. Vorträge zu verschiedenen Energiethemen rundeten das Programm ab.
Artikel von Thomas Krohn, Wedel-Schulauer Tageblatt Nach oben, zum Seitenanfang