Ohne JavaScript funktioniert das nicht, bitte Scripte zulassen Archiv 1996-2004

Klimaschutzfonds Wedel e.V.

im Hause Stadtwerke Wedel GmbH     Feldstr. 150     22880 Wedel
Tel.: 0179 / 68 77 880     Fax: 04103 / 188 25 80
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2004

29.09.04
Nun fördert der Klima­schutz­fonds auch Photo­voltaik

Der Vorstand des Klima­schutz­fonds hat rechtzeitig zum 2. Solar­abend die Erweiterung der Förderung für Wedeler Nutzer der Sonnen­energie beschlossen. Wedeler Bau­herren können in Zukunft auch für die Neu­errichtung einer Photo­voltaik­anlage zur solaren Strom­erzeugung einen Förder­zuschuss des Klima­schutz­fonds erhalten.

Mit dem seit kurzem gültigen neuen Energie­einspeise­gesetz gibt es für die Stromer­zeugung durch Photo­voltaik eine verbesserte Einspeise­vergütung von 57 ¢ pro Kilo­watt­stunde für kleinere Anlagen. Anderer­seits sind aber keine staatlichen Investitions­kosten­zuschüsse mehr vorgesehen. Da die Investoren hier im Norden aber doch den Nachteil einer etwas geringeren Sonnen­einstrahlung haben, erscheinen weitere Anreize zum verbreiteten Einsatz der Photo­voltaik sinnvoll. Dies gilt vor allem für Wedel als lang­jährigem Standort von Entwicklung, Produktion und Anwendung von Photo­voltaik­modulen. Der Klima­schutz­fonds unter­stützt daher ab sofort die Errichtung einer Photo­voltaik­anlage mit einem maximalen Zuschuss­betrag von 500 Euro.

Diese neue Förderung ergänzt die schon seit einem Jahr geltenden Zuschüsse von ebenfalls maximal 500 Euro für Sonnen­kollektoren zur Erwärmung von Brauch­wasser. Diese Förderung wurde inzwischen dreimal ausgezahlt, wodurch die gesamte Solar­thermie­fläche in Wedel um über 10% vermehrt werden konnte.

29.09.04
Zweiter Wedeler Solar­abend war ein voller Erfolg

Zu seinem 2. Solar­abend konnte der Klima­schutz­fonds fast 40 interessierte Wedeler und auswärtige Gäste in der Integrierten Gesamt­schule begrüßen. Im Foyer gab die Firma Geosolar Auskunft über den Bau von Photo­voltaik­anlagen zur Strom­erzeugung und Schau­tafeln des Klima­schutz­fonds erläuterten den Einsatz von Sonnen­kollektoren zur Brauch­wasser­erwärmung. Christian Stenner von der AG "Besser Wohnen" gab Auskunft über energie­optimierte Bau­maßnahmen und Wolfgang Heller von den Stadt­werken Wedel stand zur Energie­beratung bereit.

Der Hauptteil des Abends wurde vom Energie-Staats­sekretär Wilfried Voigt aus dem Wirtschaft­sministerium in Kiel mit einem Referat über die "Perspektiven der Solar­energie in Schleswig-Holstein" bestritten. Herr Voigt skizzierte in seinem engagierten und unterhaltsamen Vortrag die Bemühungen der Landes­regierung zur Förderung erneuer­barer Energien und die dabei erzielten Erfolge.

Insbesondere bei der Wind­energie ist Schleswig-Holstein inzwischen bundes­weite Spitze und auch die Energie­erzeugung aus Biomasse spielt eine immer wichtigere Rolle. Obwohl die Sonne nur an der Ost- und der West­küste so intensiv scheint wie in Süd­deutsch­land, stellt ihre Nutzung aber auch bei uns eine wichtige Ergänzung der anderen erneuer­baren Energie­träger dar.

Infolge früherer Förder­programme sind in Schleswig-Holstein bis Ende 2003 etwa 6.600 Solar­thermie-Anlagen und etwa 1.000 Photo­voltaik-Anlagen gebaut worden. Inzwischen ist man zumindest bei der Photo­voltaik von staat­lichen Investitions­kosten­zuschüssen abgegangen. Dafür werden im Rahmen des neuen Energie­einspeisungs­gesetzes die Strom­erträge solcher Anlagen so gut vergütet, dass man mit dieser Technologie bei geeigneten Bedingungen Gewinn erwirt­schaften kann.

Für solar­thermische Anlagen gibt es allerdings weiterhin Bundes­zuschüsse zu den Investitions­kosten. Staats­sekretär Voigt betont, dass die Landes­regierung in beiden Bereichen nicht an eine eigene Förderung denkt. Er weist auf die besondere Bedeutung lokaler Initiativen hin, wie sie der Klima­schutz­fonds Wedel darstellt. Da eine direkte Förderung solcher Aktivitäten durch das Land aber nicht möglich sei, empfiehlt der Staats­sekretär hier die regionale Vernetzung mit örtlichen und über­örtlichen Akteuren zu verstärken.

Der Vorsitzende des Klima­schutz­fonds, Dr. Stephan Bakan, betonte die lange Tradition der Stadt Wedel in der Solar­zellen­produktion und –nutzung. Er wies auch auf die vom Klima­schutz­fonds schon seit längerem gewährte lokale Investitions­förderung für Solar­thermie­anlagen hin, die im letzten Jahr eine Zunahme der Kollektor­fläche um über 10 Prozent in Wedel bewirkt hat. Neu ist ein entsprechender Investitions­zuschuss bis maximal 500 Euro für den Einbau von Solar­zellen zur Strom­erzeugung in Wedel, wofür die Details unter www.klimaschutzfonds.wedel.de abzurufen sind. Solche Zuschüsse seien in Wedel zur Förderung der Solar­nutzung nötig, da zum einen hier die Sonne doch etwas weniger scheine als vieler­orts in Deutschland und zum anderen solche Förderungen auch in unserer Nach­barschaft gezahlt werden. Bakan bedankte sich abschließend bei Staat­sekretär Voigt mit einem kleinen Geschenk und "drohte" ihm an, sein Angebot zur Beratung bei konkreten Projekten gerne anzunehmen und bei passender Gelegen­heit zu nutzen.

05.06.04
Sieben Empfehlungen zum inter­nationalen Tag der Umwelt

Der inter­nationale Tag der Umwelt am 5. Juni 2004 stand unter dem Motto steht: "Erneuer­bare Energien - für Klimaschutz und Arbeits­plätze"

Der Klima­schutz­fonds hat sich die Verbreitung des Klimas­chutz­gedankens und die Förderung konkreter Maß­nahmen zum Einsatz erneuer­barer Energien in Wedel zum Ziel gesetzt. Daher empfehlen wir zum inter­nationalen Tag der Umwelt am 5. Juni den Bürgern unserer Stadt die Beachtung folgender Vorschläge, die dazu beitragen können, das Klima zu schonen und Arbeits­plätze in Wedel zu fördern:

  1. Kaufen Sie mehr lokale Produkte: So frisch wie von den Wedeler Erzeugern direkt bekommen Sie Spargel, Obst und Beeren sonst nicht. Dafür brauchen Sie kein Benzin zu verfahren, und die Produkte müssen nicht über lange Strecken trans­portiert werden. Das erspart der Umwelt viel Kohlen­dioxid, hilft unserer Land­wirtschaft und drückt nebenbei auch noch auf die Benzin­preise.
  2. Heizen Sie billiger: Es gibt viele Möglich­keiten Heiz­energie und –kosten zu sparen. Im täglichen Leben reichen schon etwas niedrigere Raum­temperaturen oder verbessertes Lüftungs­verhalten (Stoß­lüften statt Dauer­lüften) für erhebliche Ein­sparungen. Entscheiden Sie sich bei der nächsten Heizungs­sanierung für die besonders energie­sparende Brenn­wert­technik. Und verbessern Sie vor allem, soweit möglich und nötig, die Wärme­dämmung Ihres Hauses - die wichtigste Energie­spar­maßnahme überhaupt! Dafür gibt es zins­günstige Kredite des Bundes, über die Sie die Stadt­spar­kasse und andere Wedeler Kredit­institute gern informieren.
  3. Nutzen sie vermehrt die Wärme der Sonne: Sonnen­kollektoren zur Wasser­erwärmung lohnen sich auch in unseren Breiten, da sie immer preis­werter werden und staat­lich gefördert sind. Und wenn Sie den Einbau von Wedeler Fach­firmen erledigen lassen, spendiert Ihnen der Klima­schutz­fonds noch mal bis zu 500 Euro. Fragen Sie unsere Stadt­spar­kasse oder andere Kredit­institute in Wedel nach den günstigsten Finanzierungs­bedingungen.
  4. Sparen Sie Strom im Haushalt: Jede unnötig verbrauchte Kilo­watt­stunde Strom kostet Ihr Geld, das Sie sicher sinn­voller ausgeben können. Der Strom­verbrauchs­wettbewerb des Klima­schutz­fonds hat gezeigt, dass Wedeler Familien im Jahr mit weniger als 500 Kilo­watt­stunden pro Kopf auskommen können. Wenn Ihr Verbrauch viel höher ist, sollten Sie einmal die Energie­beratung der Stadt­werke Wedel (Telefon 04103-805102) anrufen und sich kompetent beraten lassen, wie Sie Ihre Strom­kosten am besten verringern können. Und wenn Sie schon wissen, wie sie sparen können, dann beteiligen Sie sich doch an unserem Strom­spar­wettbewerb 2004, bei dem Sie attraktive Geld­preise gewinnen können. Die Teilnahme­bedingungen finden Sie auf diesen Internet­seiten.
  5. Betreiben Sie ein Solar­kraftwerk: Die Sonne liefert auch in Wedel genügend Energie für die Strom­produktion auf dem eigenen Dach. Dass sich eine solche Investition auch finanziell rechnen kann zeigt die Photo­voltaik-Anlage des Klima­schutz­fonds auf dem Rathaus­dach, die jährlich Geld für unsere anderen Projekte abwirft. Seit Anfang 2004 gelten verbesserte Bedingungen für die Vergütung des eingespeisten Stromes durch die Stadt­werke Wedel. Auch die Beteiligung mit einem über­schau­baren Anteil an größeren Anlagen ist in Wedel möglich.
  6. Schlagen Sie Förder­preis­träger vor: Der Klima­schutz­fonds zeichnet jedes Jahr junge Wedeler Bürger (unter 30 Jahre) aus, die etwas Besonderes für den Klima­schutz oder die Nutzung erneuer­barer Energie in Wedel getan haben. Wahr­scheinlich kennen auch Sie pfiffige und engagierte Schüler, Fach­hoch­schul­studenten, Aus­zubildende oder junge Arbeit­nehmer in Wedeler Firmen, deren Einsatz durch einen solchen Preis anerkannt werden sollte. Schlagen Sie uns solche Jugendliche bis zum Jahres­ende für den Preis vor.
  7. Unterstützen Sie den Klima­schutz­fonds: Zur Verstärkung unserer Mann­schaft und zur Unter­stützung unserer Klima­schutz­ziele suchen wir Mit­streiter, Spender und Sponsoren. Informieren Sie sich über unsere Ziele und Aktivitäten auf diesen Internet­seiten, melden Sie sich elek­tronisch oder telefonisch bei uns.


28.05.04
Klima­schutz­fonds startet Strom­spar­wettbewerb 2004

Auch für das Jahr 2004 veranstaltet der Klima­schutz­fonds einen Wett­bewerb zum sparsamen Strom­verbrauch. Anders als im Vorjahr, sollen diesmal die Teil­nehmer gewinnen, die im Vergleich zum Vorjahr am meisten Strom ein­gespart haben. Zu diesem Zweck werden nach Ablauf dieses Jahres die Stadt­werke-Rechnungen 2003 und 2004 auf den Strom­verbrauch hin verglichen und die größten Ein­sparungen ermittelt.

Selbst­verständlich wird die Personen­zahl des teilnehmenden Haus­haltes berücksichtigt und auch, ob elektrisch gekocht wird und ob die Warm­wasser­bereitung elektrisch oder auf andere Weise geschieht. Wieder wird es für die Sieger interessante Geld­preise geben, die im Rahmen der Jahres­haupt­versammlung 2005 übergeben werden.

28.04.04
Klimaschutz-Förder­preises auf der Mitglieder­versammlung

Zum ersten Mal in seiner Geschichte verlieh der Klima­schutz­fonds am Abend des 28. April in einer öffentlichen Feier­stunde eine Reihe von Aus­zeichnungen für Verdienste um den Klima­schutz in Wedel. Der Vorsitzende Dr. Stephan Bakan konnte dazu etwa 50 Bürger in der Bibliothek der IGS begrüßen, darunter auch den neu gewählten Bürger­meister Nils Schmidt, den stell­vertretenden Geschäfts­führer der Stadt­sparkasse Artur Grond, den Schul­leiter der Schule Antonius Soest und mehrere Vertreter der Rats­fraktionen. Vor allem aber hieß Dr. Bakan die anwesenden Schüler herzlich will­kommen, für die die zu befürch­tenden Klima­veränderungen ja im Laufe ihres Lebens zur Schicksals­frage werden könnten.

Preisträger
Die Preisträger Foto: Jörg Frenzel

Nach einem kurzen Über­blick über den Klima­schutz­fonds und die Motivation für die Preis­verleihungen lobte Dr. Bakan bei der Nach­wuchs­ehrung den Einsatz von Schülern des Johann-Rist-Gymnasiums Wedel während der Projekt­tage im Frühjahr 2004 zur Verbesserung des Listen­platzes für Wedel in der Bundes­liga der Solar­standorte. Lennart Gizik, Sebastian Grell, Niklas Koss, Johannes Leidner, Jan Marckmann, Matthias Nissen, Karsten Petersen und Jan-Henrik Schüter erhielten dafür je eine Urkunde und ein kleines Geschenk.

Die größte Aus­zeichnung des Abends stellte aber der Klima­schutz-Förder­preis dar, der an Martin Willimczik, Schüler der 10 Jahr­gang­stufe der IGS Wedel, verliehen wurde. Lehrer Peter Wessel wies in seiner Laudatio auf das besondere Engagement bei verschiedenen schulischen Aktivitäten zur Energie­einsparung und zur pfiffigen Nutzung von Solar­energie hin. Martin Willimczik hat sich dabei weit über die in der Schule dafür vorgesehene Zeit mit diesem Themen­bereich befasst und ihn auch öffentlich bei verschiedenen Ver­anstaltungen vertreten. Dafür bekam er vom Klima­schutz­fonds als Preis einen Scheck über 500 Euro ausgehändigt. Anschließend gab er mit einer professionell gestalteten Powerpoint-Präsentation einen eindrucksvollen Einblick in die von ihm verfolgten Schulprojekte und erläuterte den Gästen seine Idee einer Solar­tank­stelle für den Pausen­hof anhand des mit­gebrachten Prototyps.

Publikum
Der Klima­schutz­fonds Wedel fand großes Interesse
Nach einer Musik­einlage ging es weiter mit der Verleihung der Preise im Strom­verbrauchs­wettbewerb 2003. Dr. Hartwig Ihlenfeld konnte hier über erstaunlich geringe Verbrauchs­werte der drei Sieger berichten, die alle pro Kopf im Haushalt nur um die 500 kWh verbraucht hatten. Die Familien Kallauch (472 kWh, 1. Preis - 200 Euro, gestiftet und überreicht von der Stadtparkasse Wedel), Brinkop (490 kWh, 2. Preis - 100 Euro) und Nagel (521 kWh, 3.Preis - 50 Euro) erreichten diese vorbild­lichen Werte durch eisernes Sparen bei allen Strom­verbrauchern und vor allem durch regel­mäßiges Abschalten von Geräten mit Standby-Schaltung.

Schließlich konnte Dr. Ihlenfeld auch noch einen Scheck über 450 Euro als Zuschuss zur neu gebauten solar­thermischen Anlage an Herrn Michael Quast als ersten Empfänger dieses neuen Förder­zuschusses des Klima­schutz­fonds über­reichen.

Dr. Bakan warb schließlich um weitere Mitglieder zur Verbreiterung und Stärkung der finanziellen Basis für zukünftige Klima­schutz­aktivitäten, was spontan zu drei Neu­eintritten führte. Abschließend bedankte er sich beim Jugend-Holzbläser-Ensembles der Musikschule Wedel unter Leitung von Wolfgang Gutschke für den gelungenen musikalischen Rahmen der Veranstaltung. Die Feier­stunde klang mit angeregten Gesprächen im Foyer aus.

Im Anschluss zogen sich die Mit­glieder des Klima­schutz­fonds zur Mit­glieder­versammlung in die Bibliothek der Schule zurück. Der Vorsitzende Dr. Stephan Bakan legte einen schriftlichen Jahres­bericht 2003 vor, in dem als wesentliche Punkte die Entscheidung zur Einführung des Förder­programms für solar­thermische Anlagen und zur Vergabe eines Klima­schutz-Förder­preises sowie die Durch­führung eines Wedeler Solar­abends aufgeführt werden. Recht gut angenommen und in der Presse registriert wurden auch die aktuellen Aktivitäten wie z.B. ein Fach­vortrag zur erfolg­reichen "Initiative Arbeit und Klima­schutz" in Hamburg, die Erneuer­bare-Energien-Fahrradtour und die Feier­stunde vor der Haupt­versammlung. Besondere öffentliche Auf­merksamkeit erreichte das Engagement für "Wedel in der Bundes­liga der Solar­stand­orte". Der Energie­verbrauchs­wettbewerb 2003 und der Energie­spar­wettbewerb 2004 finden beide gute Resonanz und helfen sicher mit, immer mehr Wedeler Bürger zu vermehrtem Strom­sparen zu motivieren.

Die Publikation der Aktivitäten erfolgt inzwischen außer in der lokalen Tages­presse in der flächen­deckend verteilten Hauszeitung "Tag und Nacht" der Stadt­werke Wedel sowie gelegent­lich auch im flächen­deckend verteilten Tageblatt Tip. Die Projekt­woche zur Solar-Bundes­liga hat sogar in die über­regional vertrieben vierzehntägigen Fach­zeitschrift der Solar­branche "Solar­themen" Erwähnung gefunden.

Für die zukünftige Aktivitäten ist neben der Weiter­führung erfolg­reicher Initiativen an eine Neu­auflage des Wedeler Solar­abend im Herbst sowie die gelegent­liche Organisation von interessanten Fach­vorträgen gedacht, an die Unter­stützung neuer Solar­anlagen, an das verstärkte Engagement in Richtung "Energetische Altbau­sanierung in Wedel", aber auch an die verstärkte Werbung um Mitglieder und Sponsoren und an eine verstärkte Vernetzung mit Klima­schutz-Einrichtungen der Umgebung.

Schließlich bedankte sich der Vorsitzende bei seinen Vorstands­kollegen, den Mitgliedern des Fach­beirats und den Sponsoren für ihre engagierte Unter­stützung der Arbeit des Klima­schutz­fonds. Der stell­vertretende Vorsitzende Dr. Hartwig Ihlenfeld ergänzte diese Aus­führungen durch die Information über inzwischen einen abgeschlossenen und drei angenommene Förder­anträge für solar­thermische Anlagen Wedeler Bürger. Damit sei aber immer noch Luft für weitere Anträge vorhanden.

Im Bericht des Schatz­meisters legte Herr Kissig dar, dass die Finanzen gesund sind und im vergangenen Jahr die Einnahmen die Ausgaben deutlich über­schritten haben. In diesem Jahr dürften vermehrte Veranstaltungen, die Aus­zahlung der Förderung für solar­thermische Anlagen und evtl. neue Beteiligungen an Solar­anlagen ein eher aus­geglichenes Ergebnis bewirken.

Nach einer längeren Aus­sprache mit Anregungen zu weiteren Aktivitäten mündete der positive Bericht der Kassen­prüfer in eine Entlastung des Vorstandes. Schließlich wurde Herr Wolfgang Heller von den Stadt­werken Wedel einstimmig zum neuen Schrift­führer gewählt.

17.04.04
Fahrradtour durch Wedel am Tag der erneuer­baren Energien

Radtour
Durch die Feldmark
Radtour
Besichtigung des BHKW
Radtour
Der Windrotor
Radtour
Verdiente Erfrischungen
Petrus war dem Klima­schutz­fonds Wedel am Tag der erneuer­baren Energien (17. April) wohl gesonnen: Die Sonne, (nach dem Wind) die derzeit zweit­wichtigste erneuer­bare Energie­quelle, gab ihr Bestes und ermunterte 20 Bürger der Einladung zur Teilnahme an einer Radrund­fahrt durch Wedel zu folgen. Von der Solar-Strom-(Photovoltaik-)Anlage des Klima­schutz­fonds auf dem Rathaus ging es zu einer privaten solar­thermischen Anlage im Moorweg­gebiet, zu deren Besichtigung die wagemutigen Teilnehmer über eine Leiter das Dach besteigen durften. Insgesamt sind in Wedel inzwischen 150 qm solcher Kollektoren für die Warm­wasser­erzeugung installiert.

Dann ging es an den ehemaligen Kies­gruben vorbei zum Block­heiz­kraftwerk der Stadt­werke Wedel am Kranken­haus. Dort wird neben Wärme auch Strom erzeugt, wodurch der Brenn­stoff besonders effizient und damit Klima­schonend genutzt wird. Schließlich ging’s zur Strom erzeugenden Wind­mühle am Tonnen­hafen, wo Helmut Häuser von der Betreiber­gesellschaft uww (umschalten windstrom wedel) die Teil­nehmer mit vielen interessanten Informationen über diese Anlage versorgte, die sich trotz des guten Wetters munter im Winde drehte.

Die gelungene Rundfahrt klang mit einem Klön­schnack auf der von der Sonne noch gut gewärmten Terrasse im Sailor’s Inn aus.

04.02.04
Projektwoche am JRG: "Wedel in der Solar-Bundes­liga"

Im Projekt Nr. 51 hatten sich acht Schüler aus dem 7. und 8. Jahrgang des Johann-Rist-Gymnasiums vorgenommen, eine bisher unvoll­ständige Liste der auf Wedeler Dächern installierten Solar­kollektoren zur Brauch­wasser­erwärmung so zu vervoll­ständigen, dass die Stadt Wedel damit zu einem besseren Listenplatz in der Bundes­liga der Solar­standorte kommt. Dazu machten sie sich zunächst schlau, wie unserem Klima durch erneuerbare Energien eigentlich geholfen werden kann und welche Energiequellen es da gibt.

Projektwoche des JRG
Die Projektteilnehmer
Projektwoche des JRG
Dieter Teising und Udo Möller

Herr Seggelke von der Umwelt­leitstelle zeigte den Schülern auf dem Dach des Wedeler Rathauses eine Anlage zur Strom­erzeugung aus Sonnenlicht, die der Klima­schutz­fonds dort betreibt. Der Unter­schied zur direkten Erwärmung von Brauch­wasser durch Sonnen­strahlung konnte dann sehr eindrucks­voll bei der Führung im Haus von Herrn Udo Möller in der Moorweg­siedlung besichtigt werden. Nachdem nun alle wussten warum und wonach gesucht wird, zogen die Schüler in kleinen Gruppen los um die ungeklärten Listen­einträge zu ergänzen. Leider wurden in der Kürze der verfügbaren Zeit nicht alle Haus­besitzer angetroffen, aber ein wesentlicher Teil der Liste konnte doch über­arbeitet werden. Als man sich am letzten Tag zur Aus­wertung wieder traf, konnten immerhin 8 Anlagen mit insgesamt 56 qm Kollektor­fläche als gesichert gelten. Dieses Ergebnis wurde dann über die Internet­seite www.solarbundesliga.de eingegeben und wird dort in den nächsten Tagen zu einem vorrücken um über 10 Tabellen­plätze bei der Gesamt­wertung führen. Wie in der Fußball-Oberliga würde Wedel damit endlich knapp vor der Stadt Heide liegen.

Einige Adressen aus der vor­liegenden Liste konnten wegen der knapp bemessenen Zeit leider noch nicht überprüft werden. Die Schüler fanden aber so viel Spaß an der Sache, dass sie dem in den nächsten Tagen weiter nachgehen wollen. Mal sehen ob dann sogar der Platz von Elmshorn in der Gesamt­tabelle gefährdet ist. Denn obwohl Elmshorn bei der reinen Photo­voltaik-Wertung knapp hinter Wedel liegt, hat es in der Gesamt­wertung wegen recht vieler solar­thermischer Anlagen bisher noch die Nase vorne.

28.01.04
Vortrag zur "Initiative Arbeit und Klimaschutz"

Projektwoche des JRG
Professor Sandrock
Projektwoche des JRG
interessierte Zuhörer
Der Klima­schutz­fonds Wedelhatte zu einem Vortags­abend im Sport­restaurant geladen zum Thema "Initiative Arbeit und Wohnen in Hamburg - ein Modell für Wedel?". Eine Reihe interessierter und sach­kundiger Zuhörer, darunter Vertreter der Wedeler Hand­werker­schaft und der neue Geschäft­sführer der Stadt­werke Wedel, Mathias Wendel, nutzten diese Gelegen­heit, sich von Dr. Matthias Sandrock von der Umwelt­behörde Hamburg aus erster Hand über die erfolg­reiche Klima­schutz­initiative informieren zu lassen.

Der Referent hob besonders die vermehrte Nutzung und Verbesserung der Wärme­dämmung bei Alt­bau­sanierungen als vorrangige Maß­nahme für wirksame Energie­ein­sparungen hervor und verwies auf zahl­reiche gelungene Projekte in Hamburg. Hier liege zugleich ein weites Aufgaben­feld mit großen Arbeits­platz­reserven für die mittel­ständischen Hand­werks­betriebe. Durch geeignete Kooperations­bemühungen, Öffentlich­keit­sarbeit und Förder­maßnahmen ist es in Hamburg gelungen, wichtige Akteure im Bau­bereich zusammen zu bringen. Inzwischen bleiben unserer Umwelt als Ergebnis dieser Aktivitäten jährlich über 5000 Tonnen Kohlen­dioxid erspart.

In der anschließenden Diskussion wurde klar, dass die Verhältnisse in Wedel nicht viel anders sein dürften. Der Klima­schutz­fonds Wedel wird daher diesen sehr wichtigen Aspekt der Klima­schutz­förderung - neben dem Einsatz von regenerativen Energien - in Zukunft verstärkt zum Thema in Wedel machen.

2003

30.12.03
Verabschiedung von Jochen Möller

Wie in der Presse berichtet wurde, endet der Vertrag mit dem bisherigen kauf­männischen Geschäfts­führer der Stadt­werke Wedel, Herrn Jochen Möller, zum Ende des Jahres 2003. Der Klima­schutz­fonds Wedel wollte sich aus diesem Anlass mit einer besonderen Aufmerk­samkeit für die lang­jährige wohl­wollende Förderung durch Herrn Möller bedanken. Diese hat sich sowohl im Einsatz als Schrift­führer im Vereins­vorstand als auch in den erheblichen Zuwendungen an den Verein durch die Stadt­werke Wedel ausgedrückt.

Verabschiedung J. Möller
Dr. Bakan, Jochen Möller, Dr. Ihlenfeld
Dr. Bakan (Vorsitzender) und Dr. Ihlenfeld (Stell­vertreter) besuchten daher Herrn Möller an seinem letzten Arbeits­tag im Stadt­werke­haus und über­brachten ihm den Dank und die Anerkennung des Vorstandes des Klima­schutz­fonds Wedel Als sicht­bares Zeichen ihres Dankes überreichten sie ihm ein Silizium-Bild des Wedeler Künstlers Ali Tokmak, der Rest­stücke aus der Solar­zellen­fertigung zu Bild­kompositionen verarbeitet. Das Bild stellt eine Landschaft mit Fluss und einem Segelboot darauf dar. Diese Szene soll Herrn Möller an seine Zeit in Wedel und seine Förderung alternativer Energie im Klima­schutz­fonds erinnern. Dr. Bakan und Dr. Ihlenfeld wünschten Herrn Möller zum Abschluss alles Gute für die nächste Zeit und viel Erfolg in der Zukunft.

01.12.03
Klima­schutz­fonds Wedel ruft Förderpreis aus

Der Vorstand des Klima­schutz­fonds Wedel hat die Aus­schreibung eines Förder­preises für junge Wedeler Mitbürger beschlossen, die sich um den Klima­schutz in Wedel verdient gemacht haben und nicht älter als 30 Jahre sind. Damit sollen vor allem die Aktivitäten von Schülern, Studenten, Auszu­bildenden und jungen Arbeit­nehmern gewürdigt und deren Engagement in Richtung Klima­schutz gefördert werden.

Der Preis kann sowohl an Einzel­personen als auch an Gruppen für eine Gemeinschafts­leistung verliehen werden. Der Preis besteht aus einem Geld­betrag von 500,- Euro sowie einer beitrags­freien Mitglied­schaft im Klima­schutz­fonds Wedel für zwei Jahre.

10.09.03
Wedeler Solar­abend war ein voller Erfolg

Solarabend: Die Anlage
Besichtigung der Solaranlage mit Herrn Seggelke
Solarabend: M. Bieringer und A. Tokmak
Ali Tokmak zeigt Martina Bieringer sein Werk
Solarabend: Schüler
Schüler von JRG und IGS stellen Solarprojekte vor ...
Der Klima­schutz­fonds Wedel hat am 10. September den Wedeler Solar­abend im Wedeler Rathaus veranstaltet und mehr als 25 Interessierte hatten sich zur feierlichen Enthüllung der von Ali Tokmak aus Silizium­kristallen gestalteten und Frau Bieringer textlich untermalten Infotafel für die Solaranlage des Klima­schutz­fonds auf dem Rathaus­dach eingefunden.

Auch der sich in der Bibliothek der IGS anschließende Teil mit Vorträgen und Diskussionen zu den Themen Klima­schutz und Klima­wandel wurde von den Besuchern sehr gut angenommen.

04.09.03
Rathaus-Solaranlage erzeugt 10.000ste kWh Strom

Vorstand und Beirat
Vorstand und Beirat
Der Klima­schutz­fonds Wedel erzeugt seit 1998 auf dem Rathaus­dach Solar­strom. Seit die Anlage in 2001 erweitert wurde, werden jährlich über 2.500 kWh ins Netz der Stadt­werke Wedel eingespeist. Am 4. September 2003 kurz nach 15 Uhr war es dann so weit: Die Anzeige im Foyer unseres Rathauses zeigte die 10.000ste Kilo­watt­stunde Solar­strom an. Damit wurden der Atmosphäre bisher insgesamt etwa 3 Tonnen Klima­schädigendes CO2-Gas erspart. Auf Einladung des Vorsitzenden Dr. Bakan kamen Mitglieder des Vorstandes und des Beirates zusammen, um bei einem Gläschen Sekt das erfreuliche Ereignis zu feiern.

20.08.03
Konstituierende Sitzung des Klima­schutz­fonds-Beirates

Heute fand im Anschluss an die Vorstands­sitzung die konstituierende Sitzung des Klima­schutz­fonds-Beirates statt, dem Herr Dahm, Herr Lilie, Herr Metz, Herr Nagel, Frau Nußbaum und Herr Seggelke angehören. Zum Beirats­vorsitzenden wurde Herr Nagel gewählt, Frau Nußbaum übernimmt seine Stell­vertretung.


01.07.03
Klima­schutz­fonds Wedel startet Solar­thermie­förderprogramm

Das Solar­thermie-Förder­programm richtet sich an Wedeler Bürger, die ihre Warm­wasser­erwärmung mittels Solar­energie betreiben wollen. Das Programm gewährt ihnen über die staat­liche Förderung der Anlagen hinaus zusätzliche finanzielle Mittel, diese Förderung soll bis Ende 2004 laufen.

27.05.03
Klima­schutz­fonds Wedel mit neuem Vorstand

Bei der Neuwahl des Vorstandes ergaben sich eine Reihe von Änderungen. Danach übernimmt Dr. Stephan Bakan für die nächsten zwei Jahre den Vorsitz und Dr. Hartwig Ihlenfeld fungiert als Stell­vertreter. Michael Kissig und Jochen Möller wurden als Beisitzer für die Kassen- und Schrift­führung gewählt. Michael Dege und Bernd Reifhardt wurden als Kassen­prüfer bestätigt.

In einer kurzen Übersicht über seine Vorstellungen stellte Dr. Bakan dar, dass es nach seiner Über­zeugung die vorrangige Aufgabe des Klima­schutzes ist, die stärksten Einflüsse des Menschen auf das Klima zurückzufahren. Die Klima­forschung würde sehr deutlich zeigen, dass die Treib­haus­problematik gegenwärtig die größte Bedrohung darstelle und hier sei es vor allem das Kohlen­dioxid aus den fossilen Brenn­stoffen, das durch Verkehr, Heizung, Strom­erzeugung und Industrie­produktion in bedrohlich großen Mengen in die Atmosphäre gelange. Eine Ein­dämmung erscheint hier nur über Energie­sparen und den Einsatz alternativer Energien möglich. Aus dieser Einsicht haben sich inzwischen viele Staaten zu nationalen Klima­schutz­zielen bekannt. Deutschland hat sich bekanntlich vor­genommen, seinen CO2-Austoß bis 2005 um 25% unter den Wert von 1990 zu senken. Dieses Ziel wird haupt­sächlich durch nationale Regelungen angestrebt, aber auch die Kommunen und jeder Mitbürger sollten und können einen Beitrag dazu leisten. Die Akzeptanz dieser Sicht­weise und das Anstoßen entsprechender Aktivitäten in Wedel sind die Aufgabe des Klima­schutz­fonds.

Wichtige Aktivitäts­felder für den Verein in den nächsten Jahren sieht Dr. Bakan im Bereich der weiteren Anregung zum Energie­sparen, der Förderung alternativer Energien, der verstärkten Öffentlichkeit­sarbeit, der Mitglieder­werbung und der Sicherung der Finanzierung konkreter Projekte. Zur Beratung und Unter­stützung wird auch der neue Vorstand wieder einen Beirat mit Fach­leuten aus Wedel berufen.

Abschließend bedankte sich Dr. Bakan sehr herzlich bei seinem Vorgänger Hans-Joachim Dahm und dessen Stell­vertreter Helmut Metz für deren lang­jährigen Einsatz als Vorstands­mitglieder des Klima­schutz­fonds.

26.05.03
Jahres-Hauptversammlung des Klima­schutz­fonds Wedel.

Der Klima­schutz­fonds Wedel. hielt am 26.5.2003 seine Mitglieder­versammlung im Sitzungs­zimmer der Stadt­werke ab. Der Bericht des Vorstandes erinnerte an die Aktivitäten im Jahr 2002 zur öffent­lichen Verbreitung des Klima­schutz­gedankens durch eine Aus­stellung im Rathaus, einen Vortrag des bekannten Klima­forschers Professor H. Graßl im Ratssaal, die Beschaffung umfang­reicher Klima­schutz­literatur für die Stadt­bücherei Wedel, die Unter­stützung von Solar­energie­projekten an der Gesamt­schule und am Gymnasium und die Einrichtung einer eigenen Homepage. Die Kassen­lage konnte vor allem durch eine größere Spende der Stadt­werke Wedel, das intensivierte Einfordern der Mitglieds­beiträge und erhebliche Über­schüsse aus den Erträgen der Solar­anlage auf dem Rathaus­dach verbessert werden. Nur die Mitglieder­entwicklung lässt weiterhin zu wünschen übrig. Nach dem positiven Votum der Kassen­prüfer und einer kurzen Aus­sprache wurde der bisherige Vorstand einstimmig entlastet.


10.04.03
Der Klima­schutz­fonds Wedel sucht Sponsoren

Um weiter aktiv in und um Wedel tätig werden zu können, benötigen wir noch Sponsoren! So planen wir, eine 30 kW-Anlage auf dem Dach der Stein­berg­halle zu errichten oder die Erweiterung der Feuer­wache mit Solar­technik zur Beheizung und Warm­wasser­bereitung zu begleiten, für die wir jedoch auf Ihre Hilfe in Form einer Spende angewiesen sind. Interessenten melden sich bitte beim Klima­schutz­fonds.

2002

Klimaschutz und die Zukunft der Energieversorgung
Vortrag von Prof. Dr. Hartmut Graßl

Prof. Graßl © MPI
Prof. Dr. Graßl © MPI
Für den 10. Juni 2002 hatte der Klima­schutz­fonds Wedel Prof. Dr. Hartmut Graßl von der Universität Hamburg und dem Max-Planck Institut für Meteorologie in Hamburg zu einem Vortrag über die zukünftigen Möglichkeiten nach­haltiger Energie­versorgung gewinnen können. Graßl ist als früherer Direktor des Welt­klima­forschungs­programmes in Genf ein international renommierter Klima­forscher, der u.a. als Vorsitzender des Wissen­schaftlichen Beirates "Globale Umwelt­veränderungen" die Bundes­regierung seit 1992 berät.

Im Ratssaal der Stadt Wedel erläuterte Graßl eingangs, das Leben auf unserem Planeten sei schicksal­haft mit dem Klima­system verbunden. Gegen­wärtig ist der Mensch aber dabei, durch die zusätzliche Emission von Treib­haus­gasen das Klima nach­haltig zu ändern. Computer­modelle zeigen überein­stimmend, dass bei weiter munter ansteigendem Verbrauch fossiler Brenn­stoffe für Heizung, Verkehr und Industrie­produktion die globale Mittel­temperatur am Erd­boden in nur einem Jahrvhundert um bis zu 5 Grad ansteigen könnte. Als Folge sind für die Mensch­heit und die sie umgebenden Öko­systeme erhebliche und sehr problematische Auswirkungen zu befürchten, wie ein Anstieg des Meeres­spiegels um bis zu einem Meter, der dann aber Jahr­hunderte weitergeht. Die Modelle der Klima­forscher zeigen aller­dings auch, dass bei geeignet verändertem Ver­halten die Klima­änderungen in tolerierbaren Grenzen gehalten werden könnten.

Prof. Dr. Graßl erwies sich als lebendiger und begeisternder Vortragender. Er verstand es, seinen Zuhörern die komplizierten Zusammen­hänge im globalen Klima­system und ihre Verknüpfung mit den politischen und wirtschaft­lichen Dimensionen in anschaulicher und allgemein verständlicher Weise nahe zu bringen. Sein Vortrag gab einen Einblick in die Entwicklungs­tendenzen der Energie­versorgung als Hinter­grund­information für strategische Entscheidungen in Wirtschaft und Politik im Raum Wedel.

Deckblatt der Medienzusammenstellung
Deckblatt der Medienzusammenstellung
Medien zum Klimaschutz in der Stadtbücherei

Wo geht "man" in Wedel hin, wenn man Informationen sucht?
Richtig: In die Stadtbücherei.

Das möchte der Klima­schutz­fonds zu Nutze machen und hat darum die Bücherei bei der Beschaffung von Büchern unterstützt. Die Medien zum Thema Klima­schutz sollen der Leser­schaft Anregungen geben, um bei Bau, Umbau oder Modernisierung auch ein Augen­merk auf den für die Mensch­heit so wichtigen Bereich "Klima­wandel" und "Klima­schutz" zu lenken.

Nicht zu vergessen: Jeder nicht verheizte Liter Öl entlastet nicht nur die Umwelt sondern auch das eigene Budget.