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Klimaschutzfonds Wedel e.V.

im Hause Stadtwerke Wedel GmbH     Feldstr. 150     22880 Wedel
Tel.: 0179 / 68 77 880     Fax: 04103 / 188 25 80
E-Mail:     email [at] klimaschutzfonds-wedel.de
URL:        www.Klimaschutzfonds-Wedel.de

2014

10.12.2014
Weihnachtlicher Jahresausklang

Zur Tradition geworden ist das gemütliche gemeinsame Essen und Klönen kurz vor Weihnachten. In diesem Jahr waren über zwanzig Menschen dem Ruf gefolgt und hatten sich in der Taverna Akkropolis an der Mühlenstraße versammelt.

Der Vorsitzende Michael Koehn ließ das sich dem Ende zuneigende Jahr ganz kurz Revue passieren, erinnerte an Michael Dege und lud die anwesenden Mitglieder, Partner und Gäste zu einem Getränk ein, um auf die weitere, erfolgreiche Arbeit anzustoßen.

09.10.2014
Auf Bambus tippen

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Nachwachsendes Equipment
"Nachwachsender" Arbeitsplatz
Eine kleine Geste nur. Aber eine, die vielleicht den einen oder anderen Nutzer zum Denken anregen kann. Der Klimaschutzfonds hat für den öffentlichen PC-Arbeitsplatz der Stadtbücherei eine Tastatur, eine Maus und ein Mousepad aus Bambus beschafft.

Hier wurde bewusst auf Plastik verzichtet und durch den nachwachsenden -und gut recyclebaren- Rohstoff Bambus ersetzt. Das technische Innenleben ist (leider noch) identisch mit den bekannten Produkten, die Maus kann von rechts- auf linkshändische Bedienung umgestellt werden.

Etwas später konnten wir dazu noch einen Bildschirm mit Holzrahmen günstig erwerben.

02.07.2014
Fahrräder zum Üben

2013 hatte der Klimaschutzfonds die enorme Leistung der Schüler an der Moorwegschule im Rahmen der Aktion "StadtRadeln" besonders gewürdigt. Für ihre gemeinsame, überragende Fahrleistung von weit mehr als 10.000 km verliehen wir ihnen den "Jan-Palm-Preis".

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"Neue" Fahrradbesitzer 
© kommunikateam / Michael Rahn
Klassensprecher mit Fahrrädern
Foto: Rahn / kommunikateam

Die Moorwegschule hat das Preisgeld im Klima-schonenden Sinne investiert und gebrauchte Fahrräder beschafft. Diese Räder wurden am 2. Juli an die Schülerschaft übergeben. Bei dieser Gelegenheit erklärten die Kinder, dass diese Räder für das "Frühradfahren" der Klassen eins bis drei genutzt werden: Kinder, die kein eigenes, geeignetes Rad von zu Hause mitbringen, werden nun an der Schule mit dem nötigen Fahrzeug ausgestattet. Die Übungsstunden finden auf dem Gelände der Schule statt.

Ziel ist, alle Schüler fit für den Straßenverkehr zu machen - und dafür stehen nun sieben gebrauchte, technisch einwandfreie Drahtesel zur Verfügung.

26.06.2014
Trauer um Michael Dege

Michael Dege
Nach schwerer Krankheit ist Michael Dege am 23. Juni von uns gegangen. Wir sind sehr traurig!

Michael Dege war als Gründungsmitglied dabei, als auf Beschluss des Wedeler Rats der Klimaschutzfonds Wedel aus der Taufe gehoben wurde. Sein Engagement für Klima- und Umweltschutz brachte er politisch auch bei den Grünen ein und bestimmte viele Jahre als bürgerliches Mitglied und als Ratsherr die Politik in Wedel maßgeblich mit.

Seine unverwechselbare Art, Aufgaben anzugehen, wird uns in Erinnerung bleiben. Fehlen wird uns sein Humor und die Fairness, mit der er Freunde, aber auch politische Gegner behandelte.

Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Edeltraud sowie den Kindern und Enkeln.

07.05. + 18.06.2014
Klimaschutz-Konferenz I + II der Stadt Wedel

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Klimaschutzkonferenz im Ratssaal © KSFW / M. Koehn
Klimaschutzkonferenz im Ratssaal
Foto: Michael Koehn
In Zusammenarbeit mit Stadtverwaltung und lokalen Akteuren -darunter auch der Klimaschutzfonds- hatte die Firma B.A.U.M. Consult GmbH [www.baumgroup.de] in mehrere Sitzungen die beiden Klimaschutz-Konferenzen vorbereitet. Hier wurden die bisher erarbeiteten Fakten vorgestellt sowie mögliche Auswirkungen und Ziele präsentiert. In Arbeitsgruppen wurden Aufgaben in Teil-Projekte präzisiert, Schritte und Teilziele definiert und Verantwortliche, Helfer und Unterstützer benannt.

Diese Erkenntnisse werden anschließend noch einmal von der Lenkungsgruppe aufbereitet und dann der Politik zur Entscheidung vorgelegt. Wenn das Klimakonzept beschlossen sein wird, können die nächsten Schritte gegangen werden, um die darin angestrebte Verringerung des CO2-Ausstoßes um 41% bis 2035 anzugehen.

Einer der ersten Schritte dürfte das Engagement eines "Klima-Managers" sein, der Aktionen koordiniert, sich mit anderen Städten, Gemeinden und Kreisen vernetzt und auch als "Antreiber" wirken soll, wenn das Projekt an Schwung verliert.

21.05.2014
Podiumsdiskussion

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Podiumsdiskussion © KSFW / M. Koehn
Grafik: Michael Koehn
Podiumsdiskussion © KSFW / Stzefan Tarasiewicz
vl: S. Bakan, P. Heinze, S. Krüger, W. Rüdiger, M. Schernikau, O. Wutke

Podiumsdiskussionn © KSFW / Stzefan Tarasiewicz
Publikum
Fotos: KSFW / S. Tarasiewicz (2)

Podiumsdiskussion © Ulrich Bohling
Diskussionsrunde
Foto: Ulrich Bohling
Kurz vor der Wahl zum Europaparlament hatte der Klimaschutzfonds die im Rat vertretenen Fraktionen zu Diskussion gebeten. Und alle waren gekommen: Dr. Stephan Bakan (WSI), Dr. Peter Heinze (FDP), Stephan Krüger (Linke), Wolfgang Rüdiger (SPD), Michael Schernikau (CDU) und Olaf Wuttke (B90/Grüne) hatten auf dem Podium im Ratssaal Platz genommen und standen Rede und Antwort.

Unterschiedliche Ansätze, aber weitestgehend fokussiert auf die Notwendigkeit gemeinsamen Handelns wurde deutlich bei den vom Klimaschutzfonds erarbeiteten Fragen:

  1. Wie sehen Sie die EU für den Bürger: Eher gut oder eher negativ?
    Konsens war, dass die EU von äußerst positiver Bedeutung war und ist für die wirtschaftliche Entwicklung aller Länder, für Frieden und für den menschlichen Zusammenhalt. Dabei wurden aber auch Fehler gemacht, die beseitigt und zukünftig vermieden werden müssen.

  2. Das EEG ist von der EU gerügt worden und wird nun reformiert. Wie sehen Sie die Steuerungsmöglichkeiten von z.B. EEG und Verschmutzungszertifikaten, was / wie kann hier ggf. auf die Gemeinden herunter gebrochen werden?
    Auch hier herrschte größtenteils Konsens: Das sei ein Bereich, in dem EU und Einzelstaaten dringen etwas tun müssen, vor allem auch, ein europaweites EEG mit einem funktionierenden System der Verschmutzungsrechte verknüpfen. Je nach Partei lagen die Schwerpunkte etwas unterschiedlich. Stephan Krüger (Linke) meinte, die EU müsse dafür sorgen, dass die Bürger CO2-Einsparung nicht als etwas Schlechtes begriffen.

  3. Neben diesen "großen" Gesetzen und Verordnungen: Welche Möglichkeiten sehen Sie für Kommunen wie Wedel, Einfluss auf Klimaschutz zu nehmen, ohne die wirtschaftliche Entwicklung (zu stark) zu behindern?
    Hier wurde von allen Diskutanten das im Werden seiende Klimaschutzkonzept der Stadt Wedel als positiv und hilfreich hervorgehoben. Aber es wurden auch Verwaltung und Stadtwerke verstärkt in der Pflicht gesehen. Michael Schernikau (CDU) wies darauf hin, dass die Wedeler Firmen sich wieder stärker ins Gedächtnis rufen müssten, dass Klimaschutz auch Chancen für wirtschaftlich Entwicklung biete – wie in Wedel schon seit AEG (und daraus hervorgegangene Firmen) bekannt sein sollte.

  4. Aktuelles Thema: Das "Mega-Kraftwerk". Erläutern sie bitte kurz(!) den Standpunkt Ihrer Fraktion / Partei zum Kraftwerk als solchem, den ursprünglichen Plänen von Vattenfall (GuD) und zur gegenwärtigen Situation?
    Bei dieser Frage wurde deutlich, dass kein Politiker ein Kraftwerk "unbedingt haben" wolle, dass wir aber einerseits elektrische Energie und Wärme in zunehmendem Maße nachfragen und der Standort Bestandschutz habe. Zudem sei -als Übergangslösung und für Zeiten ohne Wind/Sonne, wie Stephan Bakan (WSI) anhand von Zahlen belegte - ein GuD die einem Kohlekraftwerk vorzuziehende Alternative. Aus dem Publikum kam später die Info, dass Vattenfall ein Ersatzkraftwerk im Haferkamp errichte, das 2015 in Betrieb gehen würde und damit den Standort Wedel überflüssig mache. Peter Heinze (FDP) machte auf Nachfrage aus dem Publikum deutlich, dass es "egal" sei, wo in Deutschland oder auf der Welt CO2 entstehe, ausschlaggebend sei die globale Reduktion.

  5. Eine Idee des Klimaschutzfonds ist die (mittelfristige) Abschaffung von Plastiktüten in Wedel. Wie können die Wedeler Politiker hier unterstützen?
    Es waren sich alle einig, dass Tüten töten und etwas gegen diese überbordende Flut getan werden müsse. Jedoch sei wahrscheinlich ein Verbot seitens der Stadt juristische nicht machbar. Dennoch werde die Politik entsprechende Kampagnen des Klimaschutzfonds unterstützen. Olaf Wutke (Grüne) wies darauf hin, dass der Slogan "Jute statt Plastik" bereits mindestens 25 Jahre alt sei. In diesen Jahren war ein von menschlichen Vernunft geleitetes Verhalten nicht zu erkennen. Da auch zukünftig niemand freiwillig auf diese bequemen Transportbehälter verzichten werde, sei z.B. die EU als Akteur gefordert.

  6. Auf Fragen aus dem Publikum wurde bestätigt, dass Wedel mit Verwaltungen der Metropolregion, auch Hamburg, auch über Verkehr und Klima immer im Gespräch sei.
      Die kleine Windanlage am Hafen wird nicht "Repowerd" werden, da es weder entsprechenden Ersatz gibt, noch heutzutage eine Genehmigung überhaupt möglich wäre.
      Die Anregung, die Straßenbeleuchtung auf LED umzustellen, sei bereits Parteiübergreifend beschlossen worden und wird sukzessive umgesetzt.

Wir waren, gerade in Sicht auf das für solche Veranstaltungen viel zu gute Wetter, mit der Besucherzahl (ca. 30 Personen) sehr zufrieden und freuten uns, dass die Politiker in Wedel sich so intensiv und fundiert mit den Themen auseinander gesetzt hatten. Dabei muss man immer auch im Hinterkopf behalten, dass es sich hier um Ehrenamtler handelt, die dieser verantwortungsvollen Aufgabe viele Stunden Ihrer Freizeit opfern.

Mai 2014
Rastplatz für CO2-Sparer

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Unsere Bank an der Doppeleiche © KSFW / M. Koehn
Unsere Bank an der Doppeleiche

Wer zu Fuß geht oder den ÖPNV nutzt - also z.B. mit dem Bus fährt, pustet wesentlich weniger klimaschädigendes CO2 in die Luft, als der motorisierte Verkehrsteilnehmer.

Daher reagierte der Klimaschutzfonds selbstverständlich positiv auf die Anfrage von Wedel Marketing, uns an der Beendigung der "Bankenkrise" in der Bahnhofstraße zu beteiligen: Wir spendierten eines der modernen, langlebigen und winterfesten Sitzmöbel. "Unsere" Bank für IHRE Rast steht direkt an der Bushaltestelle bei der Doppeleiche.
Nehmen Sie Platz!

26.04.2014
Tag der erneuerbaren Energie

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Unsere Flagge auf dem Rathausplatz © KSFW / M. Koehn
Unsere Flagge wehte auf dem Rathausplatz
Logo: Tag der erneuerbaren Energie Zur Erinnerung an die Katastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl am 26. April 1986 wird seit 1995 deutschlandweit der Tag der erneuerbaren Energie begangen. Hier steht die praktische Nutzung der erneuerbaren Energien in vielen Einzelaktionen besonders im Mittelpunkt. Auch der Klimaschutzfonds hat sich schon oft aktiv beteiligt. In diesem Jahr wurde "nur" unsere Flagge auf dem Rathausplatz gehisst und von vielen Besuchern von Ochsenmarkt und verkaufsoffenem Sonntag gesehen.

16.04.2014
Jahreshauptversammlung

Mitglieder und Interessierte trafen sich am 16. April in Isis Chamäleon zur jährlichen "Abrechnung". So wenig Erfreuliches der IPCC auf dem nahezu zeitgleich stattfindende Klimagipfel berichten konnte, umso zufriedener konnten die Mitglieder mit den Wedel-spezifischen Aktivitäten "ihres" Vereins sein.

Vorsitzender Michael Koehn berichtete von vielen erfolgreichen Aktionen und Veranstaltungen, Kassenwart Dirk Carstens gab einen Überblick über die noch wohlgefüllte Kasse und beide -nebst dem gesamten Vorstand- wurden entlastet.

Turnusgemäß musste eine neue "Nr. 2" gefunden werden. Es wurde Gaby Winter gewählt, nachdem der bisherige Vize-Vorsitzende Paul Foelkel nicht wieder zur Wahl angetreten war. Kassenwart Dirk Carstens wurde im Amt bestätigt, wies jedoch darauf hin, dass er -beruflich bedingt- wohl nicht die ganze Amtsperiode durchmachen könne, aber rechtzeitig einen fachkundigen Nachfolger akquirieren wolle.

Zum herunter laden und nachlesen: ausführlicher Jahresbericht, Mündlicher Kurzbericht des Vorsitzenden (es gilt das gesprochene Wort).

Auf Antrag aus der Versammlung wurde erneut über Gas- und Dampfkraftwerke (GuD) diskutiert, weniger im allgemeine als mehr mit Bezug auf das in Wedel einmal geplante. Die Mitglieder des Klimaschutzfonds waren mit überwältigender Mehrheit für ein modernes GuD als Ersatz des alten Kohle-betriebenes Kraftwerk - als Zwischenschritt zu "100%-Erneuerbar". Das bringe deutliche mehr CO2-Einsparungen, als die Verlagerung der Strom-/Wärme-Produktion auf ein andernorts stehendes Kohlekraftwerk.

04. + 07.04.2014
Energieprojekt an der Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule

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Energieprojekt an der EGB © EBG
Die neuen "Wedeler Energie-Profis"

Energieprojekt an der EBG © EBG
Konzentriertes Arbeiten

Energieprojekt an der EBG © EBG
Energie ist anstrengend
Fotos: EBG
Der praxisnahe Kurs des Wedeler Energieexperten Dr. Michael Vollmer [www.dr-michael-vollmer.de/s-schule.php] führte in kleinen Schritten praktisch und aktiv in den komplexen Themenbereich Energie ein und sensibilisiert für die Bedeutung und den Schutz unseres Klimas.

Jetzt sind wir alle Wedeler-Energie-Profis! (Bericht der Schüler)
Zwei Tage lang hatten wir bei uns in der Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule ein Projekt und haben uns mit der Energie auseinandergesetzt. Wir haben gelernt, dass wir selbst Energieträger sind und welche Energieträger es noch gibt. Mit unserer eigenen Kraft konnten wir mit einem Fitnessrad eine Spielzeugeisenbahn, einen Wasserkocher, zwei Glühlampen und ein Radio betreiben. Das war anstrengend, hat aber sehr viel Spaß gemacht!

Mit zwei speziellen Messgeräten haben wir die Temperaturen und die Lichtstärke in unserer Schule gemessen und mit Sollwerten verglichen. Zwischendurch haben wir es auch noch geschafft, Modelle von einem Hubschrauber oder einem Flugzeug, die mit einer Solarzelle betrieben wurden, zu bauen.

Wir haben an diesen beiden Tagen sehr viel über die Energie gelernt und sind nun stolz, dass wir uns nun "Wedler-Energie-Profis" nennen dürfen!

Lehrerin Lena Dopp bestätigte im Juni: Die Schülerinnen und Schüler wissen auch heute noch was ein Luxmeter und der Sollwert ist.

1. Quartal 2014
Wasser sammeln an der EBG

Schüler, die auf einen Hauptschulabschluss hinarbeiten, suchen im letzten Schuljahr an der Ernst-Barlach-Regionalschule Wedel eine Projektarbeit. Diese wird von den Schülern selbst geplant, organisiert und durchgeführt.

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Impressionen
Impressionen
Impressionen
Impressionen
Sichtbare Fortschritte dank vieler Hände
Fotos: EBG
Unter den Fittichen von Lehrerin Dorothea Snackker und mit Unterstützung von Teestuben-Chef Klaus Hester-Lischke hatten vier junge Männer die Idee, das Regenwasser vom Schuldach zu sammeln und für die Bewässerung des Schulgartens zu nutzen. Der Klimaschutzfonds Wedel schaffte ein Budget von 1.000 € und Baustoff Lüchau reduzierte den Listenpreis einer Zisterne auf genau diesem Betrag.

Gleich im Frühjahr ging es los: Immer, wenn Zeit war -und keine Frost- griffen die Jungs zu Schaufel und Schiebkarre. Ende März konnte Zisterne dann in die Grube gewuchtet, ausgerichtet und eingegraben werden. Die Installation der Anschlüsse wurde durch einen Wedeler Fachbetrieb erledigt. Und so erfreute der Dauerregen von Anfang April die Projektschüler Benjamin, Adrian, Yousef und Jonas (Bild oben links, von links).

Zur Abschlussarbeit gehört, das Projekt vorzustellen. Dazu haben die vier jungen Männer eine Präsentation (pdf) erstellt.

29.03.2014
"Sauberes Schleswig Holstein"

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Aktion Sauberes SH © KSFW / M. Koehn
Aktion Sauberes SH © KSFW / M. Koehn
Aktion Sauberes SH © KSFW / M. Koehn
Fotos: KSFW / M. Koehn
Auch in diesem Jahr haben wieder viele Menschen aus Wedel für Sauberkeit in unsere Stadt gesorgt, den Müll an Straßenrand und Waterkant eingesammelt und dann eine Stärkung in der Feuerwache zu sich genommen. Auch (wenige!) Vereinsmitglieder des Klimaschutzfonds waren (sehr!) fleißig!

05. + 07.02.2014
Energieprojekt am Johann-Rist- Gymnasium

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Energieprojekt am JRG © KSFW / M. Koehn
Amina Visnjic (v.l.), Greta Jänisch, Victoria Lauk und Marie Bergermann zeigen großes Interesse an Energie-Erzeugung mit Licht und Muskelgraft

Energieprojekt am JRG © KSFW / M. Koehn
"Abgearbeitete" Laufzettel

Energieprojekt am JRG © KSFW / M. Koehn
30 junge, angehende Energiefachleute
Fotos: KSFW / M. Koehn
Der praxisnahe Kurs des Wedeler Energieexperten Dr. Michael Vollmer [www.dr-michael-vollmer.de/s-schule.php] führte in kleinen Schritten praktisch und aktiv in den komplexen Themenbereich Energie ein und sensibilisiert für die Bedeutung und den Schutz unseres Klimas.

Gleich zu Beginn arbeiteten die Schüler Unterschiede zwischen fossilen und erneuerbaren Energieträgern heraus. Sie lernten eine Menge über Emissionen, Schadstoffe und Umweltgifte.

Auf dem Energiefahrrad spürten die Kinder in den eigenen Beinen, wie viel Energie gebraucht wird, um z.B. eine elektrische Eisenbahn zum Fahren zu bringen - oder Musik aus dem CD-Player zu entlocken. Da wurde dann auch schnell der Unterschied zwischen dem Energiebedarf einer herkömmlichen Glühbirne und einer LED klar.

Mit Lux- und Thermometer sowie Laufzetteln machten sich die jungen Leute auf, um Möglichkeiten des Energiesparens an der Schule zu finden. Dabei wurden z.B. aber auch aufgedeckt, dass es im Schulsekretariat ein wenig zu dunkel ist.

Acht begeisterte Schülerinnen der Klasse 6b des Johann-Rist-Gymnasiums habe ihre Eindrücke zu Papier gebracht. Diese können Sie hier als pdf herunterladen.

2013

18.12.2013
Weihnachtliches Beisammensein

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Auf unserer weihnachtlichen Feier
Auf unserer weihnachtlichen Feier
Foto: M. Koehn
Das ganze Jahr über haben wir fleißig gearbeitet, um unseren (kleinen) Beitrag zu leisten, den Menschen in und um Wedel in Gedächtnis zu rufen, dass Klima nur dann für uns Menschen (und die Tiere) "erträglich" bleibt / wird, wenn JEDER einzelne seinen Teil dazu beiträgt.

Hier sind oft nur ganz kleine "Gewohnheits-Veränderungen" nötig, die im eigenen Kopf verankert werden müssen. Am Sonntagmorgen z. B. das Auto stehen lassen und die 500 Meter zum Bäcker zu Fuß zu gehen, spart nicht nur teures Benzin, sondern trägt zur eigenen Fitness bei und verringert auch noch Umweltschäden: Eine absolute Win-Win-Situation!

Daher hatten wir auch in diesem Jahr wieder Klimafreunde, Vereinsmitglieder und Partner eingeladen, ein paar gemütliche Stunden gemeinsam zu verbringen und über Klima, Politik und vieles mehr zu reden. Zwanzig Menschen waren ins La Giara an der Mühlenstraße gekommen und verlebten einen anregenden Abend.

09.12.2013
Klimaschutzfonds unterstützt "Technisches Lernen"

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Technische Arbeiten

Technische Arbeiten
Technisches Arbeiten
Foto: M. Koehn
Was Hänschen früh lernt, vergisst auch Hans nimmermehr könnte man in Abwandlung eines alten Sinnspruches sagen.

Daher hat der Klimaschutzfonds das monatlich stattfindende Kinderlabor des Stadtmuseum und seines Ablegers Möller Technicon finanziell unterstützt. Damit soll erreicht werden, dass einerseits der hohe Standard der Veranstaltungen gehalten werden kann und andererseits auch Kindern aus ärmeren Familien die Teilnahme leisten können.

Das frühe Erlernen von Techniken zum Umwelt- und Klimaschutz dient nicht nur dazu, schon in jungen Jahren Verständnis und Lösungs-Ansätze für -globale- Probleme zu entwickeln, sondern legt in diesem Fall vielleicht auch einen ganz kleinen Grundstein dafür, den Kindern Lust auf technische Berufe zu machen. Das hilft dem Klima ebenso, wie auch dem Wirtschaftsstandort Deutschland.

Der Klimaschutzfonds hat die finanzielle Unterstützung mit der Bitte verbunden, genau diese Themenfelder zukünftig öfter in den Fokus zu rücken. Der Klimaschutzfonds dankt den Helfern von Museum und Technicon für ihren Einsatz, ganz besonders Museumsleiterin Sabine Weiß.
Mehr Infos zu der Einrichtung auf Stadtmuseum Wedel.

20.11.2013
Verbraucherzentrale berät

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Sparschein mit Stromkabel
Angelika Grade-Schielein erläutert Möglichkeiten zum Einsparen von Energie (und damit Geld) im Haushalt.
Angelika Grade-Schielein erläutert Möglichkeiten zum Einsparen von Energie (und damit Geld) im Haushalt.
Foto: M. Koehn
Zum WKSET, dem Wedeler KlimaSchutz- und Energiespar-Treff, hatten wir die Architektin und Energieberaterin der Verbraucherzentrale, Angelika Grade-Schielein aus Elmshorn eingeladen. In Ihrem knapp 90-minütigen Referat ging Frau Grade-Schielein sowohl auf Maßnahmen ein, die Hausbesitzer (als Selbstnutzer oder als Vermieter!) ergreifen können, um den Energieverbraucht -teils deutlich- zu reduzieren.

Besonderes Augenmerk wurde daran anschließend auch auf die Möglichkeiten gerichtet, die Mieter selbst durchführen können, um ihre Nebenkosten in den Griff zu bekommen.

Hier handelt es sich oft nur um "Gewohnheits-Veränderungen", die im eigenen Kopf fest gemacht werden. Aber auch kleine technische Hilfsmittel (z. B. schaltbare Steckdosenleiste) und veränderte Einstellungen (z. B. die Temperatur des Kühlschrankes um ein Grad höher einstellen) können in der Summe erhebliche Mengen an Energie, Umweltschäden und Geld einsparen.
Mehr Informationen:
Verbraucherzentrale SH

30.10.2013
Jan-Palm-Preis für die "Mini-Flitzer"

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Urkunde
Die Urkunde

Klimaschutzfonds-Vorsitzender Michael Koehn übergab Schulleiterin Sabine Foßhag und den Klassensprechern Scheck und Urkunde
Klasse Leistung: Klimaschutzfonds-Vorsitzender Michael Koehn übergab Schulleiterin Sabine Foßhag und den Klassensprechern Scheck und Urkunde
Foto: Frenzel/kommunikateam.de
Im Rahmen der Aktionswochen "Stadtradeln", vom Klimaschutzfonds gemeinsam mit Wedel Marketing und ADFC organisiert, waren alle Schulen aufgerufen worden, möglichst viele Strecken mit dem klimafreundlichen Fahrrad zurück zu legen.

Einsam an der Spitze - nicht nur der Schulen, sondern von ganz Wedel - landeten die Schüler der Grundschule im Moorweggebiet, die sich als Gruppe "Miniflitzer" angemeldet hatten.

10.167 Kilometer wurden geradelt - mehr als Radgemeinschaft Wedel, Klimaschutzfonds, Stadtverwaltung und die Grünen zusammen! Für diese Spitzenleistung, der Umwelt wurden damit 1.464 kg CO2 erspart, haben wir den mit 500 Euro dotierten Jan-Palm-Preis an die Moorwegschule überreicht.

Wenn man bedenkt, dass die Kinder oft mit viel kleineren Rädern unterwegs waren, wird dieser Leistungsvorsprung vor den älteren Schüler der weiterführenden Schulen in Wedel noch bemerkenswerter. Und wenn dazu, neben dem Spaß an Bewegung, noch die Wichtigkeit des Schutzes des globalen Klimas für unser aller Zukunft verinnerlicht wird, Lehrer mit ihrer Leiterin Sabine Foßhag etwas Wichtiges für eine nachhaltige Zukunft - nicht nur - dieser Kinder getan.

Die Kinder selbst waren begeistert von der Aktion: Ich mag gerne Fahrrad fahren, weil man ganz ohne Benzin von einem Ort zum anderen kommt. Vor zwei Wochen bin ich 41 km mit dem Fahrrad gefahren, unterwegs habe ich eine Igelfamilie, ein Reh und einen Hasen gesehen. Ich finde es toll, dass unsere Schule an dem Projekt Stadtradeln teilnimmt. meinte Julius aus der 4a. In einem pdf haben wir die Statements anderer Kinder gesammelt.
Mehr Informationen:
Moorwegschule


StadtRadeln.de
[https://stadtradeln.de/wedel2013.html]

25.10.2013
GHS Schüler pflanzen 300 Bäume

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Bild der Pflanzaktion
Barbara Engelschall (1. Reihe von links), Renate Palm, Urte Steinberg, Michael Koehn, Arne Behring, Antonius Soest sowie Christina und Frank Rosenbaum mit den GHS-Schülern
Foto: Jörg Frenzel / Wedel.de

Bild der Pflanzaktion   Bild der Pflanzaktion

Bild der Pflanzaktion   Bild der Pflanzaktion
Links: Die "Plant fort the Planet" Gruppe der GHS   -   Rechts: Viele Grußworte

Bild der Pflanzaktion   Bild der Pflanzaktion
Links: Meeno Schrader (NDR) "macht" Wetter (  -   Rechts: Harte Arbeit

Bild der Pflanzaktion
Das kann sich schon sehen lassen
Fotos: Michael Koehn
Fast drei Jahren zuvor hatte das Autohaus Rosenbaum die Gäste ihrer Jubiläumsfeier gebeten, für die Initiative "Plant for the Planet" an der GHS zu spenden, anstatt Geschenke mitzubringen. Auch der Klimaschutzfonds unterstützte seinerseits diese Aktion mit 500 Euro. Und dann gab es 2011 auch noch den Jan-Palm-Preis.

Mit so viel Geld kann man schon viele Bäume kaufen - braucht aber auch ein geeignetes Stück Land, um sie dort zu pflanzen. Nach langer Suche in -und später um- Wedel wurde man in Pinneberg, direkt an der LSE fündig.

So machte sich am 24. Oktober die gesamte 9. Klassenstufe der GHS mit Fahrrädern auf den Weg, um 300 Bäume zu pflanzen. Beim Kauf war darauf geachtet worden, dass es sich um heimische Wildgehölze handelt: Esskastanie, Feldahorn, Flatterulme, Sandbirke, Vogelkirsche und Weißbuche.

Auch die Unterstützer waren vor Ort, um mit Hand anzulegen: Christina und Frank Rosenbaum, Stadtpräsidentin Renate Palm und Michael Koehn als Vertreter des Klimaschutzfonds waren aus Wedel angereist, ebenso wie Barbara Engeschall, Geschäftsführerin des Regionalpark "Wedeler Au", GHS-Rektor Antonius Soest und viele Lehrkräfte. Selbstverständlich fehlte auch Pinnebergs Bürgermeisterin Urte Steinberg nicht.

Nach Austausch von Grußworten ging es an die Arbeit. Das Wetter war sonnig und trocken, allerdings, wie Meteorologe Meeno Schrader sagte: Für die Jahreszeit wesentlich zu warm. Und damit ist es genau das Wetter, was mit der Pflanzaktion verhindert werden soll. Schrader war für das Schleswig-Holstein Magazin des NDR-Fernsehens angereist, um seine Wettervorhersage für das Abendprogramm vor der Kulisse dieser vorbildlichen Aktion aufzunehmen. Meeno Schrader ist in Wedel und beim Klimaschutzfonds seit seinem Vortrag bei den Energietagen 2010 bestens bekannt.

Nach gut drei Stunden waren alle Bäume in der Erde und die Schüler geschafft.

Mehr Informationen: GHS

  Plant for the Planet
[www.plant-for-the-planet.org/de/]
  Autohaus Rosenbaum
[www.autohaus-rosenbaum.de/]

10.10.2013
StadtRadeln erfolgreich

Logo Wedel hat sich in diesem Jahr erstmals am bundesweiten Wettbewerb Stadtradeln beteiligt, der vom Klima-Bündnis zentral koordiniert wird. Die Organisation in Wedel haben Wedel Marketing, der Klimaschutzfonds Wedel und der ADFC Wedel übernommen. "Wir sind begeistert, dass sich so viele Wedeler an der Aktion beteiligt haben", so Claudia Reinhard von Wedel Marketing. Insgesamt traten 553 Teilnehmer in 29 Teams in die Pedale. Dabei sprang nicht nur bundesweit ein Platz im ersten Drittel heraus, in Schleswig-Holstein reichte es zu Platz vier hinter Bargteheide, Meldorf und Heide.

Erwartungsgemäß die längsten Strecken pro Teilnehmer legte mit je 344 Kilometern das Team der RG Wedel zurück. Aber auch die drei nächst-platzierten Teams kamen auf respektable 257 bis 267 Kilometer pro Teilnehmer.

Besonders freut uns hebt Claudia Reinhard hervor, dass sich auch über 300 Schüler engagiert haben. Der Klimaschutzfonds Wedel hat deshalb auch beschlossen, diese tollen Leistungen zu belohnen und die aktivste Schule mit dem diesjährigen "Jan-Palm-Preis" auszuzeichnen, der mit 500 Euro dotiert ist.

Wir werden die Leistungen aller Wedeler Schulen, die sich am Stadtradeln beteiligt haben, vergleichen und auswerten, kündigt der Vorsitzende des Vereins, Michael Koehn, an. Dazu werden wir einen Faktor nutzen, der den Gymnasiasten mit dem Abc-Schützen vergleichbar macht, aber auch eine hohe Beteiligungsquote je Schule wird Pluspunkte bringen, so Koehn weiter.
Sandra Gürtler / Wedel Marketing
Mehr Infos zu den Wedeler Ergebnissen auf StadtRadeln.de


05.10.2013
Klimaschutzfonds entsetzt über IPCC-Bericht

Deckblatt des Berichts
[http://www.de-ipcc.de/de/200.php]

Für Info bitte anklicken
Es war seit langem unstrittig, dass dringend Maßnahmen gegen den Menschen-gemachten Klimawandel getan werden müsste. Nun hat der Bericht des IPCC bestätigt, dass die "Anstrengungen" der letzten Jahre lediglich der sprichwörtliche Tropfen auf den hei&stlig;en Planeten waren.

Der Klimaschutzfonds, der sich seit 17 Jahren auf lokaler Ebene bemüht, die Erwärmung zu thematisieren, ermahnte daher dringen Wedeler Politiker, Stadtplaner und jeden einzelnen Menschen, sich die Warnungen des IPCC zu Herzen zu nehmen und zukünftig wesentlich stärker zu berücksichtigen. Jede Maßnahme, die CO2 einspart, kann der entscheidende Tropfen sein, der das Fass (und das Meer) nicht zum Überlaufen bringt. Jeder Quadratmeter Fassadendämmung, jeder effizientere Waschmaschine und jede Stromsparende Heizungspumpe bringt eine kleinen Teil, ebenso, wie das ein paar Liter weniger "saufende" Auto.

Bei den Ratsbeschlüssen zum Businesspark ergeben sich neue und andere Chancen für Wedel:

  • Kann z. B. der nicht mehr nutzbare(?) Schnalle’s Hafen zu einem großen Regenwasser-Reservoir umgebaut werden, in dem das Regenwasser von Dächern und aus den Sielen für die Toilettenspülungen des Businesspark gesammelt wird?
  • Oder wäre es möglich, z.B. den Hotelbau (falls er denn kommt), anstatt nach KW70-Standard als Passivhaus zu errichtet?
  • Oder könnten (vielleicht gemeinsam mit den Wedeler Solarfirmen und der Fachhochschule) Bauten geschaffen werden, die energetischen Überschuss erzeugen, indem ganze Fassaden (Süd-Ausrichtung, teilweise unverschattbar) als Solar-Kraftwerk dienen?

Der Klimaschutzfonds sieht hier enormes Potential für die Stadt, aber auch ganz besonders für Investoren und Nutzer. Einige Gebäude der IBA haben inzwischen wegen energetischer Innovationen weltweite Aufmerksamkeit erregt. Auch in unserem Businesspark könnten innovative, Klima- und Umweltfreundliche Bauten für deren Planer, Finanziers und Auftraggeber zu unbezahlbaren Marketing-Instrumenten werden. Und für Planung und Errichtung werden sicherlich einige Fördertöpfe zu finden sein.


18.09.2013
Solar Tanken

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Fotos: Michael Rahn
Klimaschutzfonds - Mitglied Frank Rosenbaum erzeugt seit langer Zeit Strom: Mit einer dreiteiligen PV-Anlagen auf dem Wohn- und Geschäftsgebäude am Tinsdaler Weg. Seit wenigen Tagen nun kann jeder in den Genuss des Sonnenstroms kommen. Rosenbaum speist damit eine neu errichtete Tankstelle für Fahrzeuge. Zu einer Besichtigung mit fachkundiger Erklärung waren Mitglieder und Interessierte vom Firmenchef im Rahmen eines WKSET eingeladen worden.

Bei Besichtigung der über zwei Ladeanschlüsse verfügenden "Tanksäule" erfuhren die Besucher, dass ein Plug-In- oder E-Auto über einen normalen Schuko-Stecker innerhalb weniger Stunden komplett geladen werden kann. Ob für Fahrzeuge von Nicht-Kunden hierfür Gebühren genommen werden, ist noch nicht sicher. Bei knapp zwei Euro pro Füllung ist das Rechnungschreiben fast teurer konstatierte Rosenbaum. Neben Autos können auch E-Bikes (Peledecs) und andere Fahrzeuge geladen werden.

Anschließend ging es aufs Dach, wo die Anlage unter fachliche fundierten Erklärungen in Augenschein genommen wurde.


11.09.2013
Solar - Radtour

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Fotos: Michael Koehn
Im letzten Jahr wettwebedingt ausgefallen, hatten wir 2013 etwas, naja, Glück: Es regnet nicht. Trotz der niedrigen Temperaturen fanden sich zehn Menschen am Rathaus ein, ausgerüstet mit verkehrstauglichen Drahteseln. Doch zuerst konnten diese angeschlossen werden, wir stiegen auf das Dach des Wedeler Verwaltungsgebäudes und besichtigten die in drei Ausbaustufen erstellte Solaranlage. Anschließend wurde die Visualisierung bewundert und Fragen zu den unterschiedlichen Anzeigen beantwortet.

Und danach ging es zuerst ins Moorweg-Gebiet und später nach Lülanden, wo wir an den Türen von "Förder-Empfängern" klingelten. Die nette Reaktion der Meisten zeigte vielfach den Dank für die Förderung der Solar-Anlagen durch den Klimaschutzfonds. Es entspannen sich oftinteressante Gespräche.

An einigen Häusern fanden wir sogar unsere Plaketten, wo diese noch nicht montier wurden, übergaben wir gerne zwei Exemplare, eines aus Metall zum verschrauben an der Hauswand, ein zweites als Aufkleber z.B. für Briefkasten oder Glaswand. Im nächsten Jahr werden wir dann zur Kontrolle kommen ;-)

27.08.2013
Erfolge sichtbar machen

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Der große Bildschirm zeigt viel Informatives
Foto: Michael Koehn
Kaum zu glauben, 18 Monate nach dem Beschluss des Vorstandes hängt nun endlich im Foyer des Rathauses ein großes Display und zeigt an, wieviel Strom auf dem Dach produziert wird. Hier sehen Interessierte nicht nur die Gesamtmenge (wie bei der alten Anzeige), sondern es wird genau aufgelistet, welche Erträge die Sonne uns bringt in jeder Stunde, jedem Tag, jedem Monat.

Dass es mit der Anlage nun doch geklappt hat, verdanken wir der Firma NDB aus Stade sowie den Wedeler Unternehmen TK und Euronics

NDB hat Wechselrichter re-installiert, die Datenübertragung -über ein von TK geliefertes Spezialgerät- sichergestellt und die Software aufgespielt und getestet. Der Bildschirm wurde uns besonders günstig von Euronics überlassen, die Wandhalterung gab es sogar kostenfrei. Viele Dank!

Ursprünglich solle der Auftrag gänzlich nach Wedel vergeben werden, leider stellte sich in der mehr als ein Jahr dauernden Phase jedoch heraus, dass hier diese Aufgabe nicht gemeistert werden konnte.

NDB

TK
[www.tk-wedel.de]

Euronics
[www.euronics.de/wedel/info/Ueber-Uns]

16.08.2013
Gebauter Klimaschutz

  Zum Vergrößern die Fotos bitte anklicken
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Energieberg | Wärmespeicher

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Dach des Bunkers | Bus vor Behörde

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Case Study No. 1 | Grundbau & Siedler

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Smart ist grün | Case Study Hamburg

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BIQ Algenhaus | IBA-Plan
Alle Fotos: Michael Koehn
Bei schönstem Sonnenschein machten sich am 16. August 40 Menschen aus Wedel auf den Weg, um die IBA, die Internationale Bauausstellung 2013 zu besuchen. Diese IBA möchte -genau wie alle anderen in der 112 Jahre währenden Geschichte der Bauausstellungen attraktive Angebote für Wohnen und Arbeiten in der inneren Stadt schaffen. Es sollen Metrozonen entstehen, Quartiere der kurzen Wege und hoher Energie-Effizienz - ein Stück Stadt von morgen.

Mit dem komfortablen Reisebus fuhren wir zuerst das IBA-Dock an: Das größte schwimmende Büro- und Ausstellungsgebäude der Welt. Hier verschafften wir uns anhand eines Modells des gesamten Bereiches einen Überblick und erhielten erste Informationen zu Konzeption und Zielen dieses Jahre dauernden Projektes.

Anschließend fuhren wir zum "Energieberg". Die ehemalige Schutt- und Müllkippe wurde aufwändig versiegelt, um das Austreten der dort bis in die 1970er Jahren verscharrten hochtoxischen Altlasten zu verhindern. 2011 wurden die bisherigen, kleineren Anlagen durch eine größere Windkraftanlage ersetzt, der Südhang bietet Platz für eine große Photovoltaikanlage. (2009 ca. 500 kWp, 2011 weitere ca. 200 kWp.)Hier schauten wir uns auch einen -sehr sehenswerten!- Film über die Geschichte des "Berges", der Sanierung und der "Energisierung" an.

Weiter ging es zum "Energiebunker", 1943 als Flak- und Schutzbunker errichtet. Mit einer intelligenten Verknüpfung der Energieerzeugung aus Solarenergie, Biogas, Holzhackschnitzeln und Abwärme aus einem benachbarten Industriebetrieb soll der Energiebunker zukünftig einen Großteil des Reiherstiegviertels mit Wärme versorgen und gleichzeitig erneuerbaren Strom in das Stromnetz einspeisen. Im Endausbau werden ca. 22.500 Megawattstunden (MWh) Wärme (für ca. 3.000 Haushalte) und fast 3.000 MWh Strom (für ca. 1.000 Haushalte) erzeugt und damit 95 Prozent CO2 einsparen (ca. 6.600 Tonnen pro Jahr).

Kern ist ein großer Wärmespeicher mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 2 Mio. Litern. Zukünftig wird der "Energiebunker" durch Integration unterschiedlicher umweltfreundlicher Wärme- und Stromerzeugungsanlagen die Versorgung eines Stadtgebietes von mehr als 1,2 Quadratkilometer (120 Hektar) Größe übernehmen.

Gegenüber dem farbenprächtigen neuen Gebäude der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt bekamen wir zum Abschluss Einblick in neu Bau- und Wohnkonzepte. Wir hatten Gelegenheit, uns das "Soft-House", den "Woodcube", das Algenhaus und weitere, interessante Projekte anzusehen.

28.08.2013
Bildlicher Dank

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Unsere Fahrt zur IBA am 16. August hatte allen sehr gut gefallen. Ganz besonders gut waren die Eindrücke scheinbar jedoch bei einem Ehepaar aus Wedel, die dem Klimaschutzfonds zum Dank für die Organisation dieser lehrreichen Tour eine selbstgebastelte Bilderleiste übersandte.

Wir werden dieses schöne Geschenk neben unserem Regal in der Stadtbücherei aufhängen und bedanken uns an dieser Stelle sehr herzlich bei Lotte und Lothar Steyer: Sie haben uns eine große Freude bereitet und uns einen Ansporn gegeben, so etwas in Zukunft wieder zu organisieren.


03.08.2013
Falsche Federn

Erstaunt waren einige Mitglieder des Vereins, als sie per E-Mail "Wichtige Info für die Unterstützer des Klimaschutzfonds Wedel" erhielten. Denn es ging nicht um Informationen. Und auch nicht vom Klimaschutzfonds. Es ging um Geld. Die Bürgerinitiative "Stopp, kein Mega-Kraftwerk in Wedel" stellte sich als die wahren Klimaschützer dar und "erbat" von den angeschriebenen Mitgliedern Spenden (ein anderer Ausdruck für das drängende Erbitten von Geld wurde dem Verein seitens der BI unter Androhung einer "strafbewehrten Unterlassungserklärung" untersagt).

Bis heute konnte weder geklärt werden, wie viele und welche Mitglieder angeschrieben wurden, noch, wie genau die BI an die Adressen gekommen ist.

Die Art der Kontaktaufnahme stieß auf äußerstes Befremden: ... ein Brief zu Gunsten des Kontos von Frau Clausen-Hansen, in einer Mail einer Frau Hanne Harder, mit uns in der Überschrift, ohne unsere Zustimmung, das ist nicht zu akzeptieren. konstatierte Paul Foelkel, Vize-Vorsitzender des Klimaschutzfonds.


17.07.2013
Klimaschutzfonds im Rathaus

Vitrine im Rathaus
Vitrine im Rathaus
Der Verein durfte für einen Monat die Vitrine vor dem Büro des Bürgermeisters nutzen, um für das wichtige Anliegen des Klima- und Umweltschutzes zu werben. Außerdem konnten die Besucher ihre grauen Zellen anstrengen, um herauszufinden, wie "dick" die Lufthülle um die Erde ist -bezogen auf die Größeeines Globus.

Der Klimaschutzfonds danke den Eignern der Vitrine, dem Kulturforum

für die freundliche Überlassung dieses exponierten Ausstellungsplatzes.

Nachtrag
Leider ging keine richtige Lösung auf unsere Frage ein, so dass die Sachpreise weiter in unserem "Jackpot" bleiben müssen. Und die richtige Antwort?
Auf die Größe eines handelsüblichen Schulglobus bezogen ist die Lufthülle nur so dick wie die Lackschicht darauf!


01.07.2013
Wedel klettert aufwärts in der "Solarbundesliga"

Urkunde Solarbundesliga
Urkunde Solarbundesliga
Auch in diesem Jahr wurden alle Gemeinden verglichen, die Zahlen ihrer PV-Anlagen und Solarthermie-Anlagen eingereicht hatten. Wedel konnte sein Punktekonto mehr als verdreifachen! Und stieg damit weiter auf in der Solarbundesliga
[www.solarbundesliga.de]
.

Michael Koehn, Vorsitzender des Klimaschutzfonds, ist trotzdem etwas enttäuscht: Der bessere Punktstand liegt nicht etwa daran, dass Wedel mehr Anlagen installiert hat, sondern daran, dass andere Gemeinden noch weniger getan haben!, stellte er fest. Grund hierfür dürften einerseits die ’Verwerfungen’ durch das EEG sein (hier muss von der Regierung dringend nachgebessert werden!), andererseits sind deutsche Solarfirmen bei Forschung und Weiterentwicklung vielleicht auch zu lange zu wenig aktiv gewesen.


19.06.2013
Klimaschutzfonds trifft sich zur Jahreshauptversammlung

Einmal im Jahr muss es sein, bestimmt die Satzung. Siebzehn Menschen, Mitglieder und Interessierte, trafen sich in Isi’s Chamäleon zur Mitgliederversammlung. Nach den Formalien zog Dr. Bakan die Gewinner unserer Aktion "Solar-Bundesliga": Alle Wedeler Solaranlagen-Besitzer waren aufgefordert, die Leistung an uns zu melden, die wir dann für den (moderaten) Aufstieg nutzten. Leider war niemand der sechs Gewinner persönlich anwesend, so dass sie per E-Mail benachrichtig wurden und ihre Preise (Restaurant-Gutscheine) in der StaBü abholen können.

Der Jahresbericht stand dann auf der Tagesordnung. Der Vorsitzenden Michael Koehn lies das Jahr 2012 -und ein wenig des aktuellen Jahres- Revue passieren und verband damit auch den Dank an besonders aktive Mitglieder und den Beirat.

Turnusgemäß und divergierend wurde danach gewählt: Michael Koehn (Vorsitz), Wolfgang Heller (Schrift) und Udo Möller wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Abschließend wurden eine Projekt-Ideen für das neue Geschäftsjahr diskutiert, bevor um kurz nach 21 Uhr die Versammlung geschlossen wurde.

15.05.2013
Energiewende-Minister zu Besuch beim Klimaschutzfonds

Energiewende-Veranstaltung mit Minister Dr. Robert Habeck
Minister Dr. Robert Habeck

Energiewende-Veranstaltung mit Minister Dr. Robert Habeck
Fragen aus dem Publikum

Energiewende-Veranstaltung mit Minister Dr. Robert Habeck
Der Vorsitzende dankt dem Minister für seinen Besuch
Fotos: Lars Zimmermann
Energiewendeminister Dr. Robert Habeck (Grüne) war aus der Landeshauptstadt Kiel nach Wedel gekommen, um sich mit der Frage zu beschäftigen: (Wie) funktioniert Energiewende?.

Michael Koehn, Vorsitzender des Klimaschutzfonds Wedel, stelle dem Minister einige Fragen, die sich mit diesem Themenkreis beschäftigten. So wurde zuerst einmal geklärt, was unter dem Begriff "Energiewende" zu verstehen sei, seit wann es diese gäbe und warum sie nicht schneller voranschreite.

Als nächstes ging es um die Infrastruktur der Energiewende, die Stromtrassen. Hier erläuterte der Minister technische und politische Möglichkeiten, Windstrom aus dem Norden nach Bayern zu bringen und im Gegenzug solare Energie nach Schleswig-Holstein.

In einem wichtigen und für die Zuhörer sehr interessanten Komplex ging um den Strompreis. Minister Habeck erklärte das EEG sowie den Handel mit "Verschmutzungs-Rechten". Hierbei ging er ausführlich auf die aktuell immer deutlicher werdenden Nachteile der beiden Systeme ein.

Im Anschluss hatten die gut 60 Zuhörer Gelegenheit, Fragen zu stellen, die der Minister in den meisten Fällen umfassend und kompetent beantwortete. Nur bei wenigen Fragen musste er zusagen, Antworten schnellstmögliche nachzuliefern.

Selbstverständlich nutzten Vertreter der BI die Gelegenheit, auf ihr Anliegen und die teils offenen Fragen rund um das Kraftwerk in Wedel einzugehen. Soweit es seinen Verantwortungsbereich betraf, stand Minister Habeck Rede und Antwort, bat aber um Verständnis dafür, dass er weder dem Hamburger Senat Ratschläge erteilen, noch entgegen bestehenden Gesetze handeln könne.

Abschließend beantwortete der Minister die von Hartwig Ihlenfeld, Gründer und Vorsitzender der Wedeler Tafel

, gestellte Frage ausweichend, ob er seine Erfahrungen als Minister später einmal schriftstellerisch verarbeiten werde. Nach gut zwei Stunden bedankte sich der Vorsitzende bei Minister und Publikum für einen sehr informativen Abend.

16.03.2013
Sauberes Wedel

Unter dem Schnee ist kein Dreck zu sehen
Unter’m Schnee, ich nichts seh’
Foto: Wedel.de
Der Klimaschautzfonds hatte sich in diesem Jahr entschlossen, erstmals mit eigener Mannschaft auf die Pirsch nach achtlos in die Landschaft "entsorgtem" Müll zu gehen. Aber, das Wetter machte einen Strich durch diese wohlkalkulierte Rechnung. Mit ca. 30 cm(!) Schnee überdeckt, sah alles ganz schön sauber aus!

Und obwohl es nicht "poren- bzw. bodentief rein" war, sollte niemandem zugemutet werden, unter der weißen Pracht nach leeren Zigarettenschachten und gebrauchten (Kau-)Gummis zu suchen.

02.03.2013
Demonstration

Kundgebung am 02.03.2013
Kundgebung
Foto: Michael Koehn
ab in den Müll Ein breites Echo fand das Gerücht, neue und alte Nazis wollten anlässlich der Bombennacht vor 70 Jahren in Wedel das Klima verpesten: Sehr viel Vereine, Organisationen und Parteien trafen sich zu einer gemeinsamen Kundgebung. Zahlreiche Redner, darunter der Bürgermeister, wiesen auf das friedliche Miteinander der unterschiedlichsten Menschen in Wedel hin und feierten bei eisigen Temperaturen ein fröhliches Fest. Der Klimaschutzfonds hatte sich selbstverständlich daran beteiligt.

20.02.2013
Diskussion
Da der für diesen Abend eingeladene Referent zum Thema Green Building leider erkrankt war, luden wir zur Diskussion zum etwas provokanten Thema: "Klimaschutz - Spagat zwischen der globalen Notwendigkeit und der persönlichen Bequemlichkeit".

Zehn Personen redeten in der DRK Begegnungsstätte gemeinsam u.a. über die erstaunliche Differenz zwischen der Anzahl Menschen, die den Klimaschutz für wichtig halten (mehr als 70% [verschiedene Quellen]) und denen, die klimaschonende Maßnahmen auch wirklich in die Tat umsetzen. So gab es zwar am 1. Januar 2013 in der Bundesrepublik 43,4 Mio. Pkws [Quelle: KBA], davon sind aber nur weniger als ein Tausendstel E- oder Hybrid-Fahrzeuge. Wir Menschen wissen zwar, dass wir die Zukunft unserer eigenen Spezies verspielen, uns fehlt jedoch der Druck, dieses Wissen auch umzusetzen.

10.02.2013
Leinenbeutel statt Plastiktüten;

Stofftaschen
Unsere neuen Taschen
Foto: Michael Koehn
Plastiktüten sind schädlich und gefährlich: Für die Umwelt, für Tiere und Kinder - und letztlich für unser aller Gesundheit!

Mit unserer Unterstützung hat die Stadtbücherei Wedel neue Stoffbeutel beschafft und gibt seitdem KEINE Plastiktüten mehr aus. Für nur 30 Cent mehr als bisher bekommen die Leser nun eine lange verwendbare Tasche UND ein kleines Bisschen "Gutes Gewissen"! Und wenn dieser Beutel wirklich mal verschlissen ist, kann man ihn einfach in den Müll werfen.
Eine Plastiktüte wird durchschnittlich 25 Minuten benutzt und braucht dann 100 - 150 Jahre für die Zersetzung!

07. + 08.02.2013
Energieprojekt an der Gebrüder-Humboldt-Schule

Energieprojekt an der GHS © GHS

Energieprojekt an der GHS © GHS
Energieprojekt an der GHS
Fotos: GHS
Der praxisnahe Kurs des Wedeler Energieexperten Dr. Michael Vollmer
[www.dr-michael-vollmer.de/s-schule.php]
 führte in kleinen Schritten praktisch und aktiv in den komplexen Themenbereich Energie ein und sensibilisiert für die Bedeutung und den Schutz unseres Klimas.

Auf dem Energiefahrrad spürten die Kinder in den eigenen Beinen, wie viel Energie gebraucht wird, um z.B. Wasser zum Kochen oder eine elektrische Eisenbahn zum Fahren zu bringen. Da wurde dann auch schnell der Unterschied zwischen dem Energiebedarf einer herkömmlichen Glühbirne und einer LED klar.

Mit Lux- und Thermometer machten sich die jungen Leute auf, um zu überprüfen, wo an ihrer Schule es noch Möglichkeiten gibt, Energie einzusparen. Dabei wurde auch diskutiert, ob der Klassenraum 25°C warm sein muss oder ob für den Unterricht Helligkeit in Flutlicht-Stärke gebraucht wird.

Josi hat einen Bericht über diese Projekt geschrieben, den Sie hier lesen können, mehr Bilder findet man auch auf der GHSwedel.de. Folgenden Bericht erhielten wir von Schülern der Klasse 6b des JRG

"Wedeler Energie-Experten": So heißt ein Projekt der Stadt Wedel. Mit viel Spaß haben wir, die Klasse 6b vom Johann-Rist-Gymnasium, daran teilgenommen. Wie entsteht Energie und wie kann man naturfreundlich Strom sparen? Diesen beiden Themen sind wir in mehreren Versuchen auf den Grund gegangen. Zuerst sind wir mit einem Energiefahrrad gefahren. Das ist ein Fahrrad, mit dem man durch kräftiges Treten in die Pedale Strom erzeugen kann. Wir waren erstaunt, wie viel Strom man mit eigener Kraft herstellen kann.
    Anschließend sind wir mit Thermometern und Lichtmessgeräten durch die Klassenräume gegangen und haben Licht und Wärme gemessen. Dabei haben wir gemerkt, dass es in manchen Räumen zu warm ist und deshalb zu viel Strom verbraucht wird. Als nächstes haben wir ein Solarmodell gebaut. Das ist ein Fahrzeug aus Metall, auf dessen Propeller ein Solarmodul ist. Der Propeller wird mit Licht angetrieben. Diese zwei Tage, vollgepackt mit Experimenten und neuem Wissen, haben uns allen sehr viel Spaß gemacht.
    Und wir würden so etwas gern noch einmal erleben. Nun sind wir "Wedeler Energie-Experten

Der Klimaschutzfonds (und nicht die Stadt Wedel) als Initiator freut sich über die positive Resonanz.

2012

20.02.2012
Kleinwindkraftanlagen auf Wedels Dächern?

Eine bisher wenig beachtete Quelle für erneuerbare Energie sind Kleinwindkraftanlagen. Diese handlichen Windräder passen in Gärten und auf Hausdächer. Bei den Wedeler Energietagen 2011 konnten die Besucher auch die elegante Bauweise moderner Anlagen sehen. Aber wie weit sind sie für den Einsatz zur Stromgewinnung in Wedel geeignet?

Zur Information und Diskussion über dieses Thema konnte Dr. Stephan Bakan, der Vorsitzende des Klimaschutzfonds Wedel, über 20 Gäste im Sport-Treff begrüßen. Herr Karl Hildebrandt gab einleitend einen engagierten überblick über Technik, Funktionsweise, Leistungsdaten, Einbauaufwand, Erträge und Kosten solcher Kleinwindkraftanlagen. Seine Ausführungen wurden von Herrn Dipl.-Ing. Marcus Fischer von der Wedeler Firma ML Solutions fach- und sachkundig ergänzt.

Neben der grundsätzlichen Sinnhaftigkeit der Nutzung erneuerbarer Energien besitzen Klein-Windkraftanlagen auch konkrete Vorteile. Sie werden auf einer Spiere montiert und verbrauchen dadurch relativ wenig Fläche im Garten oder auf dem Dach. Da sie sich mit Hilfe einer Windfahne immer in den Wind drehen, sind sie auch immer optimal orientiert. Moderne kleine Windräder rotieren sehr schnell und haben viele Rotorblätter,so dass es hierbei keinen störenden Stroboskopeffekt gibt. Wegen der geringen Baugröße und -höhe spielt auch die Verschattung hier keine Rolle. Die bei großen Windkraftanlagen störende Geräuschentwicklung stellt bei der kompakten Baugröße mit modernen Lauflagern hier ebenfalls kein Problem dar.

Der Strom aus den Anlagen wird wie der Solarstrom über einen geeigneten Wechselrichter in das Stromnetz eingespeist. Aber der Strom von kleinen wie von großen Windkraftanlagen wird nach den gesetzlichen Vorgaben nur mit wenigen Cent pro eingespeister Kilowattstunde vergütet. Der erzeugte Strom wird allerdings mit Hilfe eines geeigneten Zählers von den Stadtwerken wie gesparter Haushaltsstrom behandelt und vermindert dadurch die Stromrechnung um etwa 25 Cent pro Kilowattstunde. Daher ist es sinnvoll, Kleinwindkraftanlagen nur so groß auszulegen, dass sie einen Großteil des Eigenverbrauchs decken und nur selten Überschuss in das Netz abgeben müssen. Und damit ergibt sich eine sinnvolle Maximalleistung von wenigen Kilowatt, was mit recht handlichen Rotordurchmessern von unter 2 Metern erreicht werden kann.

Die Anschaffungskosten betragen pro Kilowatt installierter Leistung wenige tausend Euro. Die genaue Höhe hängt aber von vielen Faktoren ab. Die Amortisationszeit wird zusätzlich von der konkreten Menge an eingespartem Haushaltsstrom bestimmt, beträgt aber in der Regel deutlich mehr als zehn Jahre. Bei der zukünftig zu erwartenden Strompreissteigerung und Kostenreduktion bei Massenproduktion könnte sich diese Zeit aber deutlich verkürzen.

Fragen zum Baurecht in Wedel konnten wegen der Erkrankung von Herrn Rainer Seedorf, Leiter des Fachdienstes Bauaufsicht der Stadt Wedel, leider nicht vertieft werden. Bisher werden aber solche Anlagen auf Wedeler Dächern offenbar vor allem aus Sorge um das Stadtbild nicht genehmigt.

Die Besucher zeigten ihr lebhaftes Interesse an dem Thema durch viele Fragen und Anmerkungen. Bei der bevorstehenden Neuauflage der Wedeler Energietage am 3. und 4. März wird am Stand von ML Solutions erneut eine solche Kleinwindkraftanlage in voller Schönheit zu besichtigen sein.
Dr. Stephan Bakan

10.05.2012
"Desertec-Vortrag

Vortrag von Uwe Möller

Vortrag von Uwe Möller
Vortrag von Uwe Möller in der Kursana
Solaranlagen auf Wedels Dächern sind gut. Hier wird Energie erzeugt für den Eigenbedarf und / oder zur Einspeisung in unser Stromnetz. Das ist schlau, denn für diese Art der Energieerzeugung werden keine unwiederbringlichen Rohstoffe vergeudet.

Solaranlagen in der Sahara sind noch viel, viel besser. Hier kann Energie erzeugt werden für den Bedarf der ganzen Welt – in nur 6 Stunden soviel, dass es für ein ganzes Jahr reicht!

Wie schlau diese Idee ist, erklärte uns Uwe Möller am 9. Mai in der Kursana-Residenz. Uwe Möller ist einer von denen, die auf diese Idee gekommen sind, weil er sich schon lange mit Fragen der menschlichen Zukunft beschäftigte.
Und wichtige Fragen sind z. B:

  • Was passiert, wenn wir innerhalb von vielleicht 300 oder 400 Jahren alle fossilen Brennstoffe verheizt haben, die in Millionen von Jahren entstanden sind?
  • Werden die Menschen grausame Kriege um diese letzten Reserven führen und was kann man dagegen tun?
  • Wie viel CO2 (und andere Stoffe) können wir noch in die Luft pusten, bis wir alle nicht mehr atmen können?
  • Gibt es eine Energiequelle, die genau so lange verfügbar sein wird, wie die Erde existiert?

Uwe Möller, Mitglied und ehem. Generalsekretär des renommierten "Club of Rome" skizzierte Antworten auf dieser Fragen - und stellte dem sehr zahlreichen Publikum im Gegenzug die Frage, wie lange wir alle so weiter machen können, ohnedass sich die Menschheit gegenseitig ausrottet.

Weitere Mitglieder des Club of Rome sind z. B. Hamburgs früherer Bürgermeister Klaus von Dohnanyi und der Naturwissenschaftler Ernst Ulrich von Weizsäcker sowie als Ehrenmitglied Michail Gorbatschow oder die belgische Königin Beatrix und unser ehemaliger Bundespräsident Richard von Weizsäcker.
Michael Koehn

Uwe Möller hat seine Gedanken zusammengefasst: Vortrag zum Nachlesen

21.03.2012
"Wachablösung" beim Klimaschutzfonds

Nach über acht Jahren als Vorsitzender hat Dr. Stephan Bakan nun endgültig nicht wieder kandidiert. Einstimmig wurde auf der Jahreshauptversammlung in Isis Chamäleon nun die bisherige Nr. 2, Michael Koehn, zum Vorsitzenden der Wedeler Klimaschützer gewählt. Den Vorstand ergänzen Paul Foelkel als Stellvertreter, Dirk Carstens (Stadtsparkasse) für die Finanzen, Uwe Möller als Beisitzer sowie weiterhin Wolfgang Heller (Stadtwerke) als Schriftführer.

Michael Koehn bedankte sich bei Stephan Bakan für die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre mit zwei Flaschen Wein, ebenso wie der scheidende "Chef" die bisherigen Beiräte mit Weinpräsenten verabschiedet hatte.

Die Arbeit sollte zukünftig weiter im Sinne der Satzung erfolgen, konstatierte der neue Vorsitzende, er wolle aber noch mehr die breite Öffentlichkeit aktivieren. Dafür möchten er das Interesse der Menschen mit Hilfe von Prominenten aus TV und Radio zu wecken versuchen. Auch über die Zukunft der Energietage müsse -nach der nicht ganz so guten Resonanz der 2012er Veranstaltung- gesprochen werden.
Michael Koehn

11.06.2012
Schlau-Energie-Quiz mit toller Resonanz

Unser Stand auf dem Hafenfest 
Foto: Jörg Frenzel
Unser Stand auf dem Hafenfest
Foto: Jörg Frenzel
Das vom Klimaschutzfonds auf dem Hafenfest 2012 veranstaltete Quiz wurde von den Besuchern der Vereinsmeile sehr gut angenommen. Rund zweihundert Menschen beteiligten sich. Nur gut 10 Prozent der Fragebögen wiesen nicht mindestens sechs richtige Antworten aus (von sieben Fragen). Alle übrigen kamen in die Lostrommel.

Der Vorsitzende, Michael Koehn, zog auf der Bühne die fünf Gewinner der Hauptpreise, die sich über einen Rundflug im Segelflieger freuen konnten. Die restlichen Preise wurden am Stand des Klimaschutzfonds gezogen, da die Bühne für die Prinzen (Musikgruppe) vorbereitet werden musste.

01.07.2012
Wedel steigt auf in der "Solarbundesliga"

Urkunde Solarbundesliga
Urkunde Solarbundesliga
Mit Hilfe der Stadtwerke haben wir die Kollektorfläche der PV-Anlagen errechnet. Dann haben wir in unseren Unterlagen geschaut, wie viele Solarthermie-Anlagen wir in Wedel gefördert hatten und haben diese Zahlen an die Solarbundesliga
[www.solarbundesliga.de]
gemeldet. Und das Ergebnis: Wedel ist wieder dabei.

Michael Koehn, Vorsitzender des Klimaschutzfonds, zeigte sich stolz auf das Ergebnis, ist aber sicher, dass bei weitem nicht alle Anlagen erfasst sind. Wir überlegen, wieder gemeinsam mit einer Schulklasse "Zähl-Aktionen" durchzuführen und dabei vielleicht auch gleich eine Art Kataster geeigneter Dachflächen zu erarbeiten. Die Hausbesitzer können dann gezielt angesprochen werden.

16.08.2012
Vortrag zur nachträglichen Dämmung

Vortrag zur nachträglichen Dämmung
Vortrag zur nachträglichen Dämmung
Hasan Cetkin, Bauunternehmer aus Wedel und Spezialist für nachträgliche Dämmung von Gebäuden, hatte einen Fachmann mit den AWO-Treff gebracht, wo am 15. August eine weitere Veranstaltung im Rahmen des WKSET stattfand.

Herr Hellmann, Gutachter und Mitarbeiter der Firma Knauf, ging eingangs darauf ein, dass wir effektiv in einer Phase des Klimawandels stecken. Ob diese nun Menschen-gemacht oder natürlich sei, könne er nicht beurteilen. Sehr wohl beurteilen kann er jedoch, dass die Heizölpreise sich in den vergangenen 10 Jahren fast verdreifacht hätten. Wenn man dann bedenkt, dass durchschnittlich ca. 30% der Heizenergie durch ungedämmte Außenwände einfach verschwinden, ist sehr schnell klar, dass sich eine nachträgliche Dämmung eigentlich immer lohnt. Zudem liegen die Zinsen für einen KfW-Kredit (zu beantragen über die eigene Hausbank) mit 1% derzeit weit unter der Inflationsrate.

Vom Bestand von derzeit ca. 39 Mio. Wohneinheiten in Deutschland sind aktuell noch ca. 29 Mio. älter als 25 Jahre, unsaniert und verbrauchen daher 90% der gesamten Wärme-Energie.

Um Fehler bei der nachträglichen Dämmung zu vermeiden, ging Herr Hellmann auf die unterschiedlichen Materialien ein, riss den Bereich Gesetze, Normen und Verordnungen an, erläuterte Vor- und Nachteile verschiedener Oberflächen (Putz, Klinker) und sprach über Schall- und Brandschutz. Und er verwies auf seine Erfahrung als Gutachter, dass Geiz keinesfalls geil sei, sondern dass billig meist zweimal kauft

22.10.2012
Weltumradlung

Ronald Prokein
Ronald Prokein: Multimedia-Vortrag in der Stadtbücherei
© Michael Koehn
Ronald Prokein umrundete gemeinsam mit Markus Möller per Fahrrad die Erde. Sie radelten fast 18.000 Km über drei Kontinente -u. a. durch China, Sibirien und die USA- innerhalb von fünf Monaten (Guinness Buch Rekord).

Davon berichtete Herr Prokein in einer faszinierenden Multimedia-Show am 22. Oktober in der Stadtbücherei dem interessierten Publikum. Diese Veranstaltung war vom der Stadtbücherei Wedel gemeinsam mit dem Klimaschutzfonds organisiert worden.

14.11.2012
Geo Engineering

Vortrag von Hauke Schmidt
Dr. Hauke Schmidt: Vortrag in der DRK Begegnungsstätte
© M. Koehn
DR. Hauke Schmidt
Dr. Hauke Schmidt, Forscher am Max-Planck-Institut für Meteorologie war in die DRK Begegnungsstätte gekommen um über ein auch in der Wissenschaft seit vielen Jahren kontrovers diskutiertes Thema zu referieren: Geo-Engineering (oder Climate Engineering) bezeichnet vorsätzliche und großräumige Eingriffe mit technologischen Mitteln in geochemische oder biogeochemische Kreisläufe der Erde.

Als Ziele derartiger Eingriffe werden hauptsächlich das Stoppen Folgen der Klimaerwärmung, der Abbau der CO2-Konzentration in der Atmosphäre oder die Verhinderung einer Versauerung der Meere genannt.

Die Anschließende Diskussion war dementsprechend angeregt, intensiv und lange. Niemand der ca. 15 Zuschauer ging wohl unbeeindruckt nach Hause.

10.12.2012
FairFuture

FairFuture-Mukltimedia an der GHS
"FairFuture"-Multimedia-Veranstaltung an der GHS
© P. Foelkel
Einen wie großen Anteil der Erde (ver)brauche ich eigentlich nur für mich? Dieser Frage wollten 670 Schülerder Gebrüder-Humboldt-Schule (GHS) am 10. Dezember nachgehen. Der Klimaschutzfonds hatte einen erheblichen Teil der Kosten für die vier Veranstaltung beigeschossen. Damit soll die Sensibilität der jungen Menschen darauf gelenkt werden, dass allen Menschen gemeinsam genau EIN Planet zur Verfügung steht.

Rein rechnerisch darf jeder Mensch (derzeit ca. 7,2 Milliarden) 1,4 ha für sich nutzen, das wird dann als "globaler Fußabdruck" bezeichnet. Derzeit bräuchten wir fast DREI Planeten, also müssen wir etwas tun, um die übergroßen Abdrücke (der Menschen aus den westlichen Industriestaaten) deutlich zu verkleinern.

Da wir "Alten" dabei bisher schändlich versagt haben, liegen die Hoffnungen der ganzen Welt auf der Jugend. Vielleicht schaffen sie es, in gemeinsamer Anstrengung eine gerechtere Zukunft zu bauen.

2011

16.11.11
Jan-Palm-Förderpreis des Klimaschutzfonds Wedel

Am 16. November gab es einen besonderen "Wedeler Klimaschutz- und Energietreff": Einerseits wollte sich der Klimaschutzfonds Wedel nach 15 Jahren des Bestehens selbst ein Bisschen feiern, andererseits wurde bei dieser Gelegenheit der neu geschaffene "Jan-Palm-Förderpreis" erstmals vergeben.

Diesen Preis schreibt der Klimaschutzfonds Wedel für junge Wedeler MitbürgerInnen aus, die sich im Sinne der Satzungsziele um den Klimaschutz in Wedel verdient gemacht haben. Der Preis soll in der Regel alle zwei Jahre vergeben werden.

ie Mittel hierfür sind dem Klimaschutzfonds als Spenden aus Anlass der Trauerfeier um den viel zu jung verstorbenen Wedeler Jan Palm zugeflossen, dem der Umweltschutzgedanke trotz seiner jungen Jahre sehr am Herzen lag.

Erster Preisträger war die Projektgruppe Plants for the Planet an der Gebrüder-Humboldt-Schule mit Ihrem Lehrer Herrn Langer.


17.08.11
Wedeler Klimaschutz- und Energietreff

In der Mitte des Sommerquartals hatte der Klimaschutzfonds Wedel Herrn Martin Kristek von der MK Group zu Gast, der interessant über das Thema "Elektro-Mobilität – Auto mit Zukunft?" referierte.

Der tägliche Arbeitsweg für viele von uns: Wedel - Hamburg-Billbrook

  • Reicht für diese Strecke (ca. 60 km) die Batterie eines Autos mit E-Motor?
  • Wo kann ein solches Fahrzeug betankt werden, wie lange dauert das?
  • Hält ein E-Auto nicht den Verkehr auf, wird die Geschwindigkeit erbracht?
  • Wie sieht es aus mit Bequemlichkeit und Komfort bei einem E-Mobil?
  • Ist ein Elektroauto wirklich besser für Umwelt und natürliche Ressourcen?
  • Rechnet sich Anschaffung und Betrieb auch wirtschaftlich?
Auf all diese - und weitere - Fragen antwortete der Referent kompetent und ausführlich. Außerdem gab es für einzelne Teilnehmer der Veranstaltung die Möglichkeit, selbst eine kurze Runde in dem mitgebrachten Elektro-Fahrzeug (Fiat 500) zu fahren.

15.06.11
15. ordentliche Jahreshauptversammlung

Bei der Jahreshauptversammlung des Klimaschutzfonds Wedel standen im Wesentlichen die Berichte des Vorsitzenden zum Programm und den Finanzen und die Vorstandsneuwahl auf dem Programm. Dr. Stephan Bakan betonte die nach wie vor gute Aufstellung des Klimaschutzfonds in gesellschaftlicher und finanzieller Hinsicht.

Erneut wurden die Energietage erfolgreich veranstaltet und die Förderprogramme wurden fortgesetzt, wenn auch mit weniger Zuspruch. Der Wedeler Klimaschutz- und Energie-Treff (WKSET) behandelt immer am mittleren Mittwoch im Quartal aktuelle und interessante Themen für den praktischen Klimaschutz vor Ort. So war ein Ergebnis von zwei solchen Abenden im letzten Jahr das Zustandekommen einer Wedeler Betreibergemeinschaft für die neue Bürgersolaranlage auf der Steinberghalle, an der der KSFW nun auch selbst beteiligt ist und ein Beiratsmitglied stellt. Andere angedachte Projekte konnten leider noch nicht umgesetzt werden und werden dem künftigen Vorstand weiter ans Herz gelegt. Viel Aufwand verursachte die steuerliche Betriebsprüfung der letzten Monate, an deren Ende wohl die Einstellung der Förderprogramme und eine genauere Abgrenzungen zwischen wirtschaftlichen und ideellen Aktivitäten stehen werden. Der Vorsitzende bedankte sich bei den übrigen Vorstandsmitgliedern und dem Beirat für den anhaltenden ehrenamtlichen Einsatz.

Die Vorstandswahlen ergaben keine sehr großen Änderungen. Dr. Stephan Bakan stellte sich letztmalig für ein weiteres Jahr als Vorsitzender zur Verfügung. Herr Michael Koehn wurde erneut als stellvertretender Vorsitzender und die Herren Wolfgang Heller (Stadtwerke Wedel) und Udo Möller wurden als Beisitzer für die reguläre Amtszeit gewählt. Erfreulich war die spontane Bereitschaft von zwei anwesenden Neumitgliedern zur Mitarbeit im Beirat, den der Vorstand in seiner ersten Sitzung berufen wird.

11.05.11
Bürgersolaranlage auf der Steinberghalle eingeweiht

Einweihung der Bürgersolaranlage auf der Steinberghalle Foto: Rona Rohde
Einweihung der Bürgersolaranlage
© Rona Rohde
Aufmerksam und gebannt verfolgen die Gäste die Anzeigentafel der großen Digitaluhr an der Wand der Steinberghalle. Jedoch zählte diese an diesem Abend nicht die Sekunden, bis zum Spielende des Basketball-Spieles einer der SC Rist-Mannschaften runter. Vielmehr dient die neu über der Tür im Eingangsbereich der Steinberghalle installierte Uhr der Datenanzeige in Echtzeit über aktuelle Anlagenerträge und CO2-Einsparung der auf dem Dach der Sporthalle befindlichen Bürgersolaranlage. Nun können Schüler, Sportler, Hallengäste und Bürger umweltfreundliche Stromerzeugung hautnah erleben, kommentierte Hans-Werner Schümann (Geosolar) anlässlich der ersten Gesellschafterversammlung vor den etwa 50 Gästen.

Rückblick:

Anzeigetafel der Bürgersolaranlage auf der Steinberghalle 
Foto: © Rona Rohde
Anzeigetafel der Bürgersolaranlage
© Rona Rohde
Die Idee einer Bürgersolaranlage, bei der Interessenten als Anteilseigner ein bis maximal 40 Module erwerben konnten und somit die Möglichkeit haben sich in Form einer Geldanlage langfristig an der Stromanlage zu beteiligen, stieg bei der Bevölkerung auf großes Interesse. 39 Anteilseigner erwarben ein bis maximal 40 Module á 2.000 Euro. Dank der Kooperation der Wedeler Solarfirmen Geosolar und Solarnova, unterstützt vom Klimaschutzfond und der Stadtsparkasse, montierten Handwerker bereits im Herbst 2010 auf zirka 800 Quadratmetern Dachfläche die Solar-Bausteine der Photovoltaikanlage. Nach weiteren Arbeiten an Elektrik und Kabelinstallation konnte die Anlage kurze Zeit später in Betrieb genommen werden.

Der erzeugte Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist und nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergütet. In der Vertragslaufzeit mit einem Vergütungszeitraum von 20 Jahren wird eine Rendite von bis zu sechs Prozent pro Jahr erwartet, die an die Anteilseigner ausgeschüttet wird.
Artikel und Fotos von Rona Rohde, Wedel-Schulauer Tageblatt

28.02.11
Wedeler Energietage gut besucht

Rund um das Thema Energie drehte sich am zurückliegenden Wochenende alles auf den 4. Wedeler Energietagen in der Sporthalle des Wedeler TSV. Wieder hatte der Klimaschutzfonds Wedel zu der Messe eingeladen und sich auch in diesem Jahr über mehr als 3.000 Besucher an zwei Veranstaltungstagen freuen dürfen.

Ob das Schonen der Umwelt oder des eigenen Portemonnaies: Die große Resonanz bewies aufs Neue, dass das Thema Energiesparen auch bis in die Rolandstadt vorgedrungen ist. Mehr als 32 Ausstellungsstände von Fachbetrieben aus der Region standen denn auch dem Publikum zur Verfügung, nachdem der stellvertretende Vorsitzende des Klimaschutzfonds, Michael Koehn, die Messe im Beisein des Vereinsvorsitzenden Stephan Bakan, von Wedels Bürgermeister Niels Schmidt, Stadtwerke-Chef Adam Knüppel, Andreas Markmann (Marketing-Chef Firma Baustoff-Lüchau), Messekoordinator Dr. Michael Vollmer und Mark Cybulksi (Stadtsparkasse Wedel) eröffnet hatte.

Mit der Ausstellung möchten wir beim Publikum das Bewusstsein für ein energiesparendes Handeln fördern, so Koehn, ehe er darauf verwies, dass das bereits im Kleinen und direkt vor der Haustür möglich sei. Wer das Auto stehen lässt und auf das Fahrrad steigt, spart Kosten, schont die Umwelt und fördert auch noch seine eigene Gesundheit, so der Klimaschützer, dessen Verein auch in diesem Jahr eine "Messe-Wette" ausrief. Und diese klar verlor. Denn um es vorweg zu nehmen: Die geforderten drei Kilowattstunden Strom, die die Besucher während der Öffnungszeiten auf zwei Fahrrad-Hometrainern als Mindestergebnis zusammen strampeln sollten, waren am Ende um Längen übertroffen worden. Freude deshalb beim Wedeler Lebenshilfe-Kindergarten, der als Wettgewinn einen Spendenscheck über 500 uro in Empfang nehmen durfte. Bei seinem Rundgang erwartete das Publikum jedoch weit mehr als Spaß und Spiel: Informative Fachvorträge über Themen wie Heizen mit Holz, Hausautomation, Sanierung planen - Förderung nutzen!, Erfahrungen beim Einbau von Wärmepumpen und der Zusammenhang zwischen Dämmmaßnahmen und Schimmelpilzbildung informierten die Gäste ebenso wie die Präsentationen von interessanten Neuheiten, Trends und praktischen Lösungen zu regenerativen, effizienten und zukunftsorientierten Energien. Ob solarbetriebene Rollladen, Miniwindkrafträder für das Hausdach, Photovoltaik- oder solarthermische Anlagen, das Einsparen von Trinkwasser durch aufgefangenes Regenwasser, Einblasdämmungen, Wärmepumpen, Öfen und Kamine, Induktionsherde oder neue Isolier- und Dämmtechniken: Es durfte gestaunt, oder sich am Stand der Stadtsparkasse gleich der passende Rat zur Förderung und Finanzierung energiesparender Projekte eingeholt werden.

Und während die großen Gäste sich informierten, konnte ihr Nachwuchs einem bunten Kinderprogramm frönen, welches vom Drehen des Glücksrades über das beliebte Kinderschminken bis hin zu Bastelspielen allerhand zu bieten hatte. Einer Neuauflage der Wedeler Energietage in 2012 dürfte somit nichts im Wege stehen.
Artikel von Stephan Hoppe, Wedel-Schulauer Tageblatt

2010

22.09.10
Start der Bürger-Solaranlage

Mit der Installation der 432 Solar-Module auf dem Dach der Steinberghalle hat die neue Bürger-Solaranlage nun endlich ein Gesicht bekommen.

Rückblick:
Während der Maisitzung des Umwelt-, Bau-, und Feuerwehrausschusses der Stadt bekam die Initiativgruppe der ortsansässigen Firmen Geosolar und Solarnova, die vom Klimaschutzfond und der Stadtsparkasse unterstützt wurde, den Zuschlag für ihre Idee der Bürgerbeteiligung (wir berichteten) für das geplante Solardach auf der Sporthalle.

Projekt durch Bevölkerung finanziert
Die Nachfrage nach dem Vorzeigeprojekt seitens der Wedeler Bevölkerung war groß. Alle 130 Anteile á 2.000 Euro konnten zügig verkauft werden, berichtet Michael Günther, Leiter Photovoltaik Geosolar und bestätigt, dass damit die Kosten für die Inbetriebnahme der Anlage von 260.000 Euro komplett durch die Initiativgruppe finanziert wurden.

39 Anteilseigner die je nach Wunsch ein bis maximal 40 Module erwerben konnten, teilen sich nun die 800 Quadratmeter Dachfläche. Der mit der Anlage erzeugte Strom (Prognose zirka 85.000 kWh/a) wird künftig in das Netz eingespeist und nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergütet.

Ressourcen- und Klimaschutz durch Nutzung regenerativer Energien, so Hans-Werner Schümann, Geschäftsführer der Bürgersolaranlage seien eines der Ziele hinter der Initiativgründung gewesen. Laut Schätzungen könne die Anlage pro Jahr etwa 75 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen vermeiden. Für die Nutzungsdauer mit einem Zeitrahmen von mindestens 20 Jahren erwarten die Betreiber eine Rendite von fünf bis sechs Prozent, die an die Eigner ausgeschüttet werden soll.

Schon Ende September sollen alle Arbeiten auf dem Hallendach sowie im Innenbereich in puncto Elektrik und Kabelinstallation abgeschlossen sein. Dann kann die Photovoltaik-Anlage durch die Firma Geosolar in Betrieb genommen werden. Seitens der Stadtwerke muss parallel jedoch noch eine Verstärkung der Zuleitungen erfolgen, so dass dann Anfang Oktober die Bürger-Solaranlage auf volle Leistungsfähigkeit geschaltet wird.

Dann heißt es nicht mehr "Der Strom kommt aus der Steckdose", sondern vom Dach.
Artikel von Ronda Rohde, Wedel-Schulauer Tageblatt

21.05.10
Grünes Licht für 100kWp-Bürgersolaranlage in Wedel

Dank der erfolgreichen Initiative der Wedeler Solarfirmen GEOSOLAR und SOLARNOVA wird es mit der Realisierung einer großen Photovoltaikanlage auf dem Dach der Steinberghalle jetzt zügig weitergehen. Wie Dipl.-Ing. Hans-Werner Schümann von GEOSOLAR Energie- und Umweltsysteme in seinem Vortrag im Rahmen des "Wedeler Klimaschutz- und Energie-Treff"am 19. Mai berichtete, hat der Umwelt-, Bau- und Feuerwehrausschuss der Stadt Wedel beschlossen, das Dach der Steinberghalle im Zuge der energetischen Sanierung für die Errichtung einer Bürgersolaranlage zur Verfügung zu stellen. Der Bau der Photovoltaik-Anlage könnte noch im August / September dieses Jahres erfolgen. Um die erforderlichen Voraussetzungen zu schaffen, wurde eine Betreiber-Initiative gegründet, die nun mit der Beteiligung weiterer Wedeler Bürger zu einer Solar-Gemeinschaft in Form einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) ausgebaut werden soll.

Zur Finanzierung der Anlage werden Anteilsscheine herausgegeben. Mit diesen "Solarbausteinen" besteht die Möglichkeit, sich in Form einer Geldanlage langfristig an der Solarstromanlage zu beteiligen. Die Mindesteinlage pro Solarstein beträgt 2.000 Euro. Es ist beabsichtigt, die Anzahl der Solarbausteine pro Person auf 40 Stück zu begrenzen.

Wenn alles gut geht, werden bald auch solarnova-Module auf dem Dach der Steinberghalle Energie erzeugen. Der mit der Photovoltaikanlage erzeugte Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist und nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergütet. In der Vertragslaufzeit mit einem Vergütungszeitraum von 20 Jahren wird eine Rendite von fünf bis sechs Prozent pro Jahr erwartet, die an die Anteilseigner ausgeschüttet wird. Abschließende technische und vertragliche Details werden zurzeit von den Fachleuten der Firmen GEOSOLAR und SOLARNOVA erarbeitet. Hierbei wird die Betreiber-Initiative aktiv von der Stadtsparkasse Wedel und dem Klimaschutzfonds Wedel unterstützt.
Artikel von Jörg Frenzel, wedel.de

18.03.10
Solaranlagen: Förderung kommt an

Das Vorwort zu seinem Jahresbericht gab Dr. Stephan Bakan Gelegenheit, seinen Mitstreitern vom Klimaschutzfonds Wedel (KSFW) noch einmal anhand trauriger Fakten vor Augen zu führen, wofür sie aktiv sind: "Der globale Klimawandel der letzten Jahrzehnte setzte sich auch in 2009 fort", so der Vereinsvorsitzende, der konstatierte: Das vergangene Jahr zählte wieder zu den wärmsten der jüngeren Klimgchichte. Ein Grund mehr, den Kurs des globalen Denkens und lokalen Handelns fortzusetzen, der 2009 vor allem in Sachen Förderprogramme erfreulich erfolgreich war: Sieben Photovoltaik- und zwölf Solarthermie-Anlagen in Wedel bezuschusste der Verein mit insgesamt knapp 8.000 Euro - so viele wie noch in keinem Jahr seit Auflage des Programms in 2004.

Seitdem hat der KSFW insgesamt 47 Anlagen mit rund 20.000 Euro unterstützt. Installationen, die mit einer Investitionssumme von etwa 650.000 Euro verbunden sind. Diese wiederum kamen zu einem erheblichen Teil Unternehmen aus Wedel und Umgebung zugute, wie Bakan ebenfalls anmerkte. Für die Umwelt bedeutet dies eine jährliche Einsparung von rund 40 Tonnen CO2.

Darlehen für Elektrogeräte geplant
Noch im Projektstadium ist dagegen die "Förderung von energieeffizienten Haushaltsgeräten". Die Idee: Mikrodarlehen sollen es besonders einkommensschwachen Haushalten ermöglichen, Energiespargeräte anzuschaffen, vor allem um alte und Strom fressende Kühlgeräte zu ersetzen. Wedels Politik hatte sich zu dieser Förderung nicht durchringen können. Bakan will nun zeitnah einem Vorschlag machen, wie der KSFW hier aktiv werden könnte.

Der Klimaschutzfonds-Chef begrüßte es zudem, dass sich mittlerweile eine Wedeler Initiative für die Errichtung einer 100-KW-Bürgersolar-Anlage auf dem Dach der Steinberghalle gefunden hat. Die Entscheidung über die konkrete Umsetzung soll schon in den kommenden Wochen mit der Stadt als Eigentümer getroffen werden. Für den KSFW gelte es nun, zu entscheiden, in welchem Umfang er sich an der Anlage beteiligen möchte, so Bakan.
Artikel von Oliver Gabriel, Wedel-Schulauer Tageblatt

02.03.10
Energietage: Solarenergie zum Anfassen

Bild: Dankesworte
WEKI-Schirmherrin Sabine Lüchau bedankt sich für die Spende bei Michael Koehn (Veranstaltungsmoderator und Mitglied im Vorstand des Vereins.

Bild: Alle Veranstalter
Veranstalter und Sponsoren:
Dr. Michael Vollmer (Organisation, v.l.), Michael Koehn (KSFW), Andreas Markmann (Lüchau Baustoffe), Bürgermeister Niels Schmidt, Marc Cybulski (Stadtsparkasse) und Adam Krüppel (Stadtwerke) sowie die beiden Pinguine "Prima" & "Klima"
Punkt 13.57 Uhr am Sonntag war es geschafft: Die 500. konventionelle Glühbirne aus Wedeler Haushalten landete in der Glasbox am Eingang der TSV-Halle. Der "Ablieferer" durfte sich dafür kostenlos eine Energiesparleuchte mitnehmen. Damit stand fest: Der Klimaschutzfonds Wedel als Veranstalter der dritten Wedeler Energietage musste der Initiative Wedel für Kinder (Weki) 500 Euro stiften. Denn der Fonds hatte gewettet, dass die Bürger es nicht schaffen würden, bis zum Schluss der zweitägigen Messe diese Menge an "Energiefressern" heranzuschaffen.

Nach eher schwachem Beginn am Sonnabend brummte die Messe am Sonntag. Das lag möglicherweise auch am Auftritt des TV-Meteorologen Dr. Meeno Schrader am zweiten Tag. Mit seinem Vortrag zum Klimawandel wirkte der telegene Stargast als Publikumsmagnet. Anschaulich erläuterte Schrader die Ursachen und erschreckenden Folgen des laufenden Klimawandels. Die Deutschen sind immerhin Energieverschwender erster Güte, belegen nach den USA, Kanada und Russland Platz Vier in der Rangliste der Emission des Treibhausgases Kohlendioxid pro Kopf und Jahr. Noch. Wir sind auf einem guten Weg, die Pro-Kopf-Emission ist rückläufig, so Schrader.

Klimawandel kostet 40 Milliarden Euro
Ausruhen dürften sich die Bundesbürger allerdings nicht: Handeln ist dringend gefordert, wir können uns in Sachen Energieverschwendung nichts mehr leisten, warnte der Fachmann mit Blick auf die Folgekosten des Klimawandels - 40 Milliarden Euro wird er nach Einschätzung von Experten allein Schleswig-Holstein bis 2050 kosten - und Simulationen, die ein kümmerliches Rest-Schleswig-Holstein weitgehend ohne Nordfriesland, Dithmarschen oder die Haseldorfer Marsch zeigen, wenn der Meeresspiegel auch nur um einen Meter ansteigen sollte.

Wie jeder Bürger sich ganz praktisch gegen den Klimawandel engagieren kann, indem er im Alltag bewusster mit dem knappen Gut Energie umgeht - und dabei mittelfristig noch Geld sparen kann -, das demonstrierten Fachbetriebe und Händler aus der Region an einem guten Dutzend Ständen in der Halle. Wärmepumpen, innovative Dachdämmung, Rollläden, Kaminöfen, Solarkollektoren - die Anbieter deckten ein breites Spektrum ab. Es hat sich absolut gelohnt, herzukommen, lobte Besucher Jens Paysen die Messe. Er besprach konkrete Probleme mit der Heizung, fachsimpelte nebenbei mit Kaminofenspezialist Thomas Neubauer.

Auch viele Anbieter zogen eine positive Bilanz. Wir hatten viele Kunden, die genau wissen, was sie wollen sagte Energieberater und Diplomingenieur Max-Peter Hell aus Elmshorn. Solartechnikfachmann Nick Zippel, Inhaber von "Sager + Deus", bedauerte, dass die Veranstalter der Umweltmesse nicht auf Kaffeebecher und Brausepulver-gefüllte Plastik-Halme verzichtet hatten. Aber alles andere hier ist sehr gut.
Artikel von Eike Pawelko, Wedel-Schulauer Tageblatt

11.02.10
Wedeler Klimaschutz- und Energietreff zum Thema Bürgersolaranlage

Am 17. Februar 2009 gab Dr. Olav Vollstedt (ProBürgerSolar, Altenholz bei Kiel) im Rahmen des regelmäßigen "Stammtisches" des Klimaschutzfonds Wedel eine erste Übersicht, wie eine Bürgersolaranlage in Wedel funktionieren könnte.

Dabei ging es sowohl um technische Details, aber selbstverständlich auch darum, wie die organisatorische und vertragliche Seite rechtssicher aufgebaut werden könnte.